Fortbildungsreihen

Um das hohe Qualitätsniveau der zahnärztlichen Berufsausübung aufrecht zu erhalten und die Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten der Zahnärztinnen und Zahnärzte permanent entsprechend dem wissenschaftlichen Fortschritt in der Zahnmedizin zu aktualisieren, bietet das Fortbildungsinstitut “Erwin Reichenbach” der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt folgende Fortbildungsreihen an:

Curriculum „Moderne Parodontologie und Implantattherapie“

Auflage 2019/20 beginnt am 30. + 31.08.2019 (weitere Termine sowie das Anmeldeformular finden Sie unter Fortbildungen – Fortbildungsreihen)

Curriculum Moderne Parodontologie und Implantattherapie

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Moritz Kebschull, Birmingham

Modul 1

Grundlagen

  • Praxisrelevante Aspekte der Ätiologie
  • Pathogenese und Epidemiologie der Parodontitis
  • Risikofaktoren und ihre Beeinflussung
  • Parodontitis und Allgemeinerkrankungen
  • Diagnostik
  • Neue Klassifikation (World Workshop 2017) & Mundschleimhauterkrankungen
  • Prognosestellung unter Berücksichtigung restaurativer Aspekte
  • Dokumentation

 Praktische Übungen

  • Demo / gemeinsame Übungen klinische Fotographie
  • Naht / Lappentechniken an der Aubergine
  • Übungen zur parodontalen Anatomie am Schweinekiefer

Punkte: 14

Referent:              Prof. Dr. Moritz Kebschull, Birmingham

Ort:                       ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

Modul 2

Anti-infektiöse Therapie, Parodontologisches Praxiskonzept

  • Biofilmmanagement: Häusliche und professionelle Mundhygiene
  • Restaurative und endodontologische Vorbehandlung
  • Schienungen
  • Instrumentierung manuell und maschinell
  • Pulverstrahltechnik
  • Lokale und systemische Antibiotika
  • Antiseptika
  • Full-mouth disinfection
  • Laser
  • photodynamische Therapie
  • Probiotika
  • Recallkonzepte
  • Management von Komplikationen

Praktische Übungen

  • Praktische Übung Kürettenschleifen
  • Piezo-elektrischer Ultraschall
  • Subgingivaler Einsatz von Pulverstrahlgeräten

Punkte: 14

Referent:              Dr. Markus Bechtold, Köln

Ort:                       ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

               

Modul 3

Regenerative Parodontitistherapie – Möglichkeiten und Grenzen

  • Ursachen für Resttaschen nach anti-infektiöser Therapie
  • Parodontale Wundheilung
  • Entscheidungsfindung für / gegen Chirurgie
  • Lappentechniken
  • Mikrochirurgischer Accessflap
  • Prinzip Guided tissue regeneration
  • Schmelzmatrixproteine
  • Regenerationstechniken in Abhängigkeit von Defektkonfiguration
  • Fallselektion und optimierte Nachsorge

Praktische Übungen

  • Lappentechniken
  • Nahttechniken
  • Regenerative Eingriffe mit Membran oder Schmelzmatrixproteinen mit/ohne Füller bei verschiedenen Defekten am Schweinekiefer

 

Punkte: 14

Referent:              Prof. Dr. Jamal Stein, Aachen

Ort:                       ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

                        

Modul 4

Resektive & Präprothetische Chirurgie

  • Der apikal reponierte Lappen
  • Chirurgische Taschenelimination
  • Resektive Furkationstherapie
  • Präprothetische funktionelle oder ästhetische Kronenverlängerung
  • Vollappentechnik
  • Spaltlappentechnik
  • Vestibulumplastik
  • Freies Schleimhauttransplantat

 Praktische Übungen                        

  • Apikaler Verschiebelappen am Schweinekiefer
  • Wurzelamputation/Prämolarisierung am Schweinekiefer

Punkte: 14

Referent:              Prof. Dr. Moritz Kebschull, Birmingham

Ort:                       ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

          

Modul 5

Ästhetik

  • Ästhetik beim parodontal kompromittierten Patienten
  • Ästhetische Frontzahnfüllungen
  • Schließen eines interdentalen Dreiecks
  • Rezessionsdeckungen/Gingivaverdickungen mittels koronalem Verschiebelappen oder Tunneltechnik
  • Autologes Bindegewebe und Alternativen

Praktische Übungen

  • Entnahme Bindegewebstransplantat am Schweinekiefer
  • Tunneltechnik und koronaler Verschiebelappen

Punkte: 14

Referent:              Prof. Dr. Stefan Fickl, Würzburg

Ort:                       ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

Modul 6

Restaurative Konzepte & Implantologie beim Parodontitispatienten

  • Restaurative Konzepte beim Parodontitispatienten
  • Besonderheiten der Implantologie beim Parodontitispatienten
  • Grundlagen der Implantologie
  • Management von Weich- und Hartgewebe

Praktische Übungen

  • Implantatinsertion am Plastikkiefer
  • Praktische Übungen zu Guided bone regeneration
  • Freilegungstechniken und Optimierung des Weichgewebes am Schweinekiefer

 

Punkte: 14

Referent:              Dr. Kai Fischer, Würzburg

Ort:                       ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

Modul 7

Biologische Komplikationen bei Implantaten

  • Prävention
  • Diagnostik und Therapie von Mukositis und Periimplantitis

 Praktische Übungen

  • Praktische Übung Freies Schleimhauttransplantat, Guided bone regeneration und apikale Verschiebung / Implantatplastik am Schweinekiefer

Punkte: 14

Referent:              Prof. Dr. med. dent. Ralf Rößler

Ort:                       ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

Modul 8

Parodontologie im zahnärztlichen Behandlungskonzept

  • Einordnung des Gelernten in das zahnärztliche Behandlungskonzept
  • Entscheidungsfindung und synoptische Fallplanung
  • Management von Komplikationen, Mißerfolgen und Rezidivien
  • Kooperation mit KFO

Praktische Übungen

  • Repetitorium Naht- und Lappentechniken am Schweinekiefer
  • Gemeinsame Fallplanung an Fällen der Teilnehmer

Punkte: 14

Referent:              Prof. Dr. Patrick Schmidlin, Zürich

Ort:                       ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

Abschlussgespräch

Die Einzelheiten für das kollegiale Fachgespräch werden Ihnen im Modul 1 erläutert.

 

Punkte:                                            15

Datum:                                              Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Prüfungskommission:                        Prof. Dr. Moritz Kebschull, Birmingham
Dr. Lisa Hezel, Magdeburg

Ort:                                                   ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

 

Punkte
:
112 insgesamt + Zusatzpunkte
Referent /-in
:
Dr. Markus Bechtold, Köln
Prof. Dr. Stefan Fickl, Würzburg
Dr. Kai Fischer, Würzburg
Prof. Dr. Moritz Kebschull, Birmingham
Prof. Dr. med. dent. Ralf Rößler
Prof. Dr. Patrick Schmidlin, Zürich
Prof. Dr. Jamal Stein, Aachen
Kursgebühr
:

Kurspaket: = 3.700,00 € (nur im Paket buchbar)
Einzelkursgebühren: Modul 1 – 8 = je  520,00 € (Fr/Sa)
Zum Abschlussgespräch werden Extragebühren erhoben.

Veranstaltungsort
:
Magdeburg
Veranstaltungstermine
:

Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr
Samstag von 09.00 bis 17.00 Uhr

 

Info Flyer

Curriculum „Ästhetische Zahnmedizin“

Auflage 2019/20 hat bereits begonnen (weitere Termine finden Sie unter Fortbildungen – Fortbildungsreihen)

Curriculum Ästhetische Zahnmedizin

Die strukturierte, postgraduierte und am Ende durch eine Prüfung zertifizierte Fortbildung soll allen Teilnehmern/-innen eine solide Basis in allen Bereichen der dentalen Ästhetik vermitteln. An acht Wochenenden – wir führen insgesamt acht Module durch – zeigen Ihnen hochqualifizierte Referenten, bekannt aus Wissenschaft und Praxis, alles, was Sie im Rahmen der ästhetischen Zahnmedizin wissen müssen. Es ist gelungen, ausgewiesene Experten für Adhäsivtechnik, Composit- und Vollkeramikrestaurationen, Prothetik, CAD/CAM, bis hin zu parodontologischen und implantologischen Themengebieten als Referenten zu gewinnen. In allen Modulen werden neben den theoretischen Grundlagen auch praktische Übungen nicht zu kurz kommen. Ästhetik und die damit zusammenhängenden Teilgebiete sind aufgrund der gestiegenen Erwartungen und Anforderungen unserer Patienten aus einer zukunftsorientierten Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken.

 

Nach bestandener Abschlussprüfung, die nach dem achten Modul stattfinden wird, sind Sie berechtigt, den Tätigkeitsschwerpunkt „Ästhetische Zahnheilkunde“ zu führen. Daher kann das erfolgreiche Absolvieren des Curriculums Ihnen auch für Ihre zukünftige Tätigkeit neue Perspektiven eröffnen.

 

Wissenschaftliche Leitung: Herr apl. Prof. Dr. med. dent. habil. Christian Gernhardt, Halle (Saale)

 

Modul 1

Grundlagen in der ästhetischen Zahnmedizin

  • Definition der ästhetischen Zahnmedizin, Grundlagen, Befundaufnahme, Diagnostik
  • Grundlagen der Ästhetik im Gesichtsbereich
  • Ästhetische Aspekte und Analysen
  • Beziehung und Zusammenarbeit zwischen Patient – Zahnarzt – Zahntechniker
  • Farbbestimmung
  • Anwendung unterschiedlicher Regeln in der ästhetischen Zahnmedizin
  • Frontzahnästhetik
  • Einführung in die dentale Fotographie
  • Erste Einführung in die Frontzahnästethik mittels vorgefertigter Kompositveneers

Praktische Übungen:

  • Dentale Fotografie
  • Restauration von Frontzähnen mit vorgefertigten Kompositveneers.

Referent:     apl. Prof. Dr. Christian Gernhardt, Halle (Saale)

Punkte:        14

 

Modul 2

Noninvasive und minimalinvasive ästhetische Maßnahmen im Frontzahngebiet

Umsetzung ästhetischer Gesichtspunkte bei der direkten Restauration

  • Grundlagen der Ästhetik
  • Ästhetik als sinnliches Erfassen und Darstellen
  • Ästhetische Restauration mit Integration in das Gesamterscheinungsbild des Patienten
  • Wahrnehmung von Zahnfarben
  • Farbräume und deren Umsetzung in der Zahnmedizin
  • Bestimmung von Zahnfarben (Farbring, Farbmessgerät)

Korrektur der Zahnfarbe und direkte Restauration

  • Korrektur der Zahnfarbe
  • Adhäsive Verbundtechnik
  • Schichttechnik
  • Hinterschalentechnik
  • Fallbeispiele mit einem ästhetisch ausgerichteten Mehrschicht-Kompositsystem

Praktische Übungen

  • Farbbestimmung
  • Restauration von Frontzähnen mit einem Mehrschicht-Kompositsystem

Referent:     Prof. Dr. Andreas Braun, Marburg

Punkte:        14

 

Modul 3

Noninvasive und minimalinvasive ästhetische Maßnahmen im Seitenzahngebiet

Mit direkten Kompositen können heutzutage im Seitenzahnbereich sehr dauerhafte Versorgungen (incl. Höckerersatz) angefertigt werden, die in vielen Fällen mit Einlagefüllungen konkurrieren. Neben der Schonung der Hart- und Weichgewebe im Vergleich zu indirekten Verfahren (Inlays, Teilkronen, Kronen) kann die Restauration in einem Termin ohne Abformung und Provisorium bei reduziertem Kostenaufwand erstellt werden.

Der Kurs vermittelt durch zahlreiche ausführliche klinische Step-by-Step-Falldokumentationen und Live-Demonstrationen praxistaugliche Strategien und Konzepte für den Einsatz von Kompositen im Seitenzahnbereich.

Grundlagen und Planung

  • Materialübersicht Komposite und deren Indikationen
  • Fehlervermeidung in der Adhäsivtechnik
  • Praxiswissen zur Lichtpolymerisation

Seitenzahnrestaurationen

  • Defektorientierte Präparation
  • Kofferdamtechnik
  • Unterfüllung: heute noch nötig?
  • Übersicht Matrizensysteme
  • Tipps zum Approximalkontakt
  • Instrumente zur effektiven Kompositmodellation
  • Schichttechniken für einen guten Randschluss
  • Natürliche Farb- und Lichteffekte durch Schichttechniken mit Kompositmassen

verschiedener Transluzenz

  • Naturgetreue Modellation der okklusalen Anatomie
  • Höckerersatz mit Kompositen
  • Individuelle Charakterisierungen mit Effektfarben (z.B. Fissurenverfärbungen)
  • Ausarbeiten und Polieren leicht gemacht
  • Minimal-invasive Präparations- und Füllungstechniken
  • Was taugen “Bulk-Fill”-Komposite und die “Fast-Track”-Technik?
  • Klinische Beispiele (Step-by-Step)

Grenzgebiete und ergänzende Techniken

  • Indikationsabgrenzung zu Inlays / Onlays
  • Kompositfüllungen bei stark zerstörten Zähnen
  • Bisshebung mit direkten Kompositen
  • Reparatur von Füllungen, Kronenrändern und Verblendungen
  • Klinische Beispiele (Step-by-Step)

Probleme, klinische Lebensdauer, Ausblick

  • Fehlerquellen
  • Postoperative Sensibilitäten: Gründe, effiziente Vermeidung, Therapie
  • Vermeidung sichtbarer Füllungsränder
  • Klinische Langzeitresultate
  • Zukünftige Entwicklungen

Ausführliche Live-Demonstrationen des Referenten vermitteln wichtige Tipps und Tricks.

 

Praktische Übungen:

  • Große Klasse-II-Restauration in sequentieller Höckeraufbautechnik mit Charakterisierungen
  • Mittelgroße Klasse-II-Restauration in horizontaler Schichttechnik
  • Große Klasse-II-Restauration in Bulk-Fill-Technik

Geübt werden dabei funktionelle Matrizentechniken, eine systematische Ausarbeitung, die Gestaltung einer korrekten Oberflächentextur und eine effektive Politur der Restaurationen

Referent:     Prof. Dr. Jürgen Manhart, München

Punkte:        14

 

Modul 4

Bleichen von Zähnen, Bleichen avitaler Zähne, CAD/CAM-Technologie in der ästhetischen Zahnmedizin

Bleichen

Das Modul vermittelt im ersten Teil die klinisch relevanten Kenntnisse zur Ätiologie und Therapie der verschiedenen Zahnverfärbungen. Der zweite Abschnitt ist praxisorientiert und schildert eindrucksvoll und rationell die Behandlungsabläufe und aktuelle Produkte für das Bleichen von vitalen und avitalen Zähnen. Zudem werden häufig gestellte Prophylaxefragen zu den Indikationen von Zahnpasten und Weißmacherzahnpasten erörtert.

 

Viele Patienten haben den Wunsch nach weißeren Zahnreihen. Die Behandlung zur Zahnaufhellung liegt im Trend der modernen Zahnheilkunde. Aus ästhetisch-kosmetischer Sicht stellen verfärbte (Einzel-) Zähne bei vielen Patienten eine Beeinträchtigung dar. Basierend auf den Grundlagen zu den verschiedenen Zahnverfärbungen werden die Ansätze zur Therapie extrinsischer bzw. intrinsischer Verfärbungen vorgestellt.

Neben der Darstellung der Wirkungsweise von sogenannten Weißmacherpasten liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung auf der detaillierten Beschreibung der verschiedenen auf dem Markt vorhandenen Materialien und deren Indikation sowie dem schrittweisem Vorgehen bei den Bleichverfahren für vitale und avitale Zähne.

An zahlreichen Fallbeispielen werden die Möglichkeiten und Grenzen der externen (Schienenbleichung, „in-office-bleaching“, „power bleaching“) und internen Bleichverfahren („walking-bleach“-Technik) aufgezeigt.

 

CAD /CAM CEREC

CEREC schafft die Voraussetzung,  hochwertige Keramik-Inlays chairside in einer Sitzung ohne Abformungen und ohne Provisorien anzufertigen. Die CEREC-Technologie ist klinisch erprobt und bewährt. Sie stellt eine echte Alternative zu laborgefertigten Restaurationen dar. Erleichtert wird das Arbeiten mit CEREC durch die Software 4.2 zur dreidimensionalen Konstruktion der Versorgungen.

Im Modul werden Einsteiger in die Grundlagen des Systems eingeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei umfangreiche praktische Übungen: Learning by doing ist das Motto!

 

Wichtig für das erfolgreiche Arbeiten mit CEREC sind jedoch nicht nur der sichere Umgang mit der Software sondern auch die Rahmenbedingungen, also Präparation, Kofferdamapplikation und Adhäsivtechnik. Wesentlicher Aspekt des Kurses sind daher die praktischen Übungen rund um CEREC, um das klinische Vorgehen von der Präparation über den optischen Abdruck und die adhäsive Insertion bis hin zur Politur systematisch zu vermitteln.

 

Ergänzt werden die vielfältigen praktischen Übungen durch Fallbeispiele und eine Übersicht über die aktuelle Literatur. Dabei werden neben klinischen Langzeitdaten Indikationen und Kontraindikationen aufgezeigt sowie Hintergründe der adhäsiven Insertion von Keramikinlays erläutert, um den Teilnehmern eine sichere Anwendung des Systems im Praxisalltag zu ermöglichen.

Referent:     Prof. Dr. Thomas Wrbas, Freiburg

Punkte:        14

 

Modul 5

Plastisch-ästhetische Parodontalchirurgie – die rote Ästhetik

Grundlagen der Parodontologie, Fakten

Teil 1:

  • plastische Parodontaltherapie
  • Parodontaler Leitfaden zur Therapie einfacher und komplexer Parodontalerkrankungen
  • Definition Reparation und Regeneration, Defekteinteilung und Therapiemöglichkeiten
  • Entscheidungsbäume und therapeutische Konsequenzen, Illustration an Fallbeispielen
  • Entscheidungskriterien: Regeneration oder Extraktion, was ist realistisch machbar?

Hands On Training: Regeneration zum Erhalt der Zähne

  • GTR am Schweinekiefer, Schnittführung, Nahttechnik, Do´s and Dont´s

Demo:

  • Systematische Parodontaltherapie von A-Z an Patientenbeispielen, ein Rezept zum

Nachkochen

 

Teil 2:

  • Weichgewebemanagement um Zähne und Implantate – stabile Verhältnisse für dauerhaften

Langzeiterfolg

  • Chirurgische Techniken für stabile gingivale Verhältnisse
  • Restaurative Maßnahmen zur Schaffung von hygienefähigen Restaurationen

Evtl. Hands On Training: Schaffung keratinisierter Gingiva um Zähne und Implantate

  • Weichgewebe OP am Schweinekiefer, Schnittführung, Nahttechnik, Do´s and Dont´s

Demo:

  • Planung und restaurative Umsetzung an Patientenbeispielen

Referent:     Dr. Holger Janssen, Berlin

Punkte:        14

 

Modul 6

Ästhetische Aspekte in der Implantologie und Implantatprothetik

Indikationen und Themen

Teil 1:

  • Backward-Planning und Implantatkonzepte im teilbezahnten wie zahnlosen Kiefer
  • Einzelzahn – und Brückenversorgung auf Implantaten:
    • Im Front – und Seitenzahngebiet mit dem jeweiligen, an die Bedürfnisse angepassten prothetischen Weichgewebsmanagement (Emergenzprofilgestaltung mit Prototypkronen; individuelle Abformung der Weichgewebe; einfaches wie komplexes Vorgehen step by step)
  • Große Brückenversorgungen auf Implantaten:
    • Passivierte Passung, Materialwahl und Indikation, Repraturfähigkeit, Pflege
  • Zementierung vs. Verschraubung: Biologische und funktionelle Konzepte mit entsprechender Abutmentgestaltung
  • Materialwahl: Metall vs. Zirkon und die Integration von Lithiumdisilikat, das Ende von keramischen Chipping
  • Implantat – Abutmentverbindung: Butt Joint vs. Konus
  • Herausnehmbare Prothetik auf Implantaten: Konus vs. Steg vs. Lokatoren oder was wann, wo und wie
  • Komplikationen bzw. Misserfolge und wie diese vermieden bzw. in Ordnung gebracht werden können
  • Moderne Verfahrenstechnik CAD – CAM, was ist heute sinnvoll durchführbar?
  • Der parodontal vorgeschädigte Patient

Teil 2:

  • Beurteilung und Planung von Frontzahnfällen, Smile – Analyse und Design in  Backwardsplanning manier
  • Chirurgisches Weichgewebsmanagement bei Implantation und Freilegung
  • Grundlagen und spezielle Techniken wie das Lappendesign (Hands on)
  • Sofortimplantation (Hands on), verzögerte Sofortimplantation, Socket Preservation und Spätimplantation
  • 3 – dimensionale Implantatposition
  • Augmentationsmöglichkeiten (Knochenchips, Blöcke, Spreizung) und Materialien
  • Einsatz von Eigenknochen, Ersatzmaterialien und Membranen
  • Rolllappen, freies Bindegewebs- und Schleimhauttransplantat, Schwenklappen, Vestibulumplastik
  • Nahttechniken (Hands on)
  • Einzelzahn – und Brückenversorgung auf Implantaten:
    • Im Front – und Seitenzahn Gebiet mit dem jeweiligen, an die Bedürfnisse
  • angepassten prothetischem Weichgewebsmanagement (Emergenzprofilgestaltung mit Prototypkronen, individuelle Abformung der Weichgewebe, Materialwahl)

Referent:       Dr. Peter Randelzhofer, München

Punkte:         14

 

Modul 7

Die Ästhetik in der herausnehmbaren Prothetik

  • Ästhetik und herausnehmbarer Zahnersatz – ein Widerspruch in sich?
  • Klinische Indikationen für herausnehmbaren Zahn-getragenen Zahnersatz
  • Klinische Indikationen für herausnehmbaren Implantat-getragenen Zahnersatz
  • Moderne Werkstoffe für herausnehmbaren und ästhetisch anspruchsvollen Zahnersatz
  • Einfluss der vertikalen Kieferrelation auf ästhetische und funktionelle Parameter
  • Konzepte zur Versorgung zahnloser Kiefer mit und ohne Implantaten
  • Herausnehmbarer Zahnersatz bei parodontal kompromittierten Zähnen
  • Okklusionskonzepte
  • Nachsorgestrategien
  • Klinische Bewährung von herausnehmbarem Zahnersatz und Verankerungselementen auf Zähnen und Implantaten – eine Literaturübersicht
  • Herstellung von ästhetischen und funktionellen Prothesen „step by step“

o   Befund und Diagnose

o   Planung Verankerungsprinzip

o   Präparation von Pfeilerzähnen

o   Provisorische Versorgung

o   Abformung (Zähne und Implantate)

o   Kieferrelationsbestimmung

o   Wachseinprobe

o   Fertigstellung

  • Fallpräsentationen
  • Möglichkeit zur gemeinsamen Besprechung von Fällen der Teilnehmer

Referent:         Prof. Dr. Sebastian Hahnel

Punkte:           14

           

Modul 8

Freitag: Qualitätsorientierte Vergütung und die Vereinbarkeit von Abrechnung, Berechnung und Zuzahlung

GKV-Versicherte beanspruchen neben den „Grundversorgungen” viele außervertragliche Leistungen – meist aus ästhetischen Gründen. Jedoch stimmen Patienten einer „Zuzahlung“ meist nur dann zu, wenn Sie Ihre Ansprüche im Rahmen der GKV nicht aufgeben müssen. Diese Tatsache stellt für den Zahnarzt eine alltägliche Herausforderung dar.

Damit leistungsgerechte Honorare gesetzeskonform und rechtssicher durchgesetzt werden können, sind beste Kenntnisse des Leistungs- und Abrechnungsgeschehens in der eigenen Praxis und eine individuelle betriebswirtschaftliche Kalkulation der Behandlungsleistungen unabdingbar, denn eine moderne, qualitätsorientierte Zahnheilkunde steht und fällt mit einem erfolgreichen Honorar-Management.

Referentin:      Sylvia Wuttig, Heidelberg

Samstag: Die Postendodontische Versorgung

Referent:         Prof. Dr. Christian Gernhardt, Halle (Saale)

Punkte:           14

 

Punkte
:
112 insgesamt + Zusatzpunkte
Referent /-in
:
Prof. Dr. Andreas Braun, Marburg
Apl. Prof. Dr. Christian Gernhardt, Halle (Saale)
Prof. Dr. Sebastian Hahnel
Dr. Holger Janssen, Berlin
Prof. Dr. Jürgen Manhart, München
Dr. Peter Randelzhofer, München
Prof. Dr. Thomas Wrbas, Freiburg
Sylvia Wuttig, Heidelberg
Kursgebühr
:

Kurspaket: 2.500,00 € (nur im Paket buchbar)
Einzelkursgebühren: M 1 – 8 je 350,00 € (Fr/Sa)
Zum Abschlussgespräch werden Extragebühren in Höhe von 150,00 € erhoben.

Veranstaltungsort
:
Magdeburg
Veranstaltungstermine
:

Freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr
Samstag von 09.00 bis 17.00 Uhr

 

 

Curriculum „Zahnärztliche Implantologie“

eine Neuauflage unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Dr. Hey wird derzeit für das Jahr 2020 geplant (eine Übersicht folgt)

Curriculum „Kinder- und Jugendzahnheilkunde“

eine Auflage ist für das Jahr 2020 geplant

Curriculum Kinder- und Jugendzahnheilkunde

Das Curriculum „Kinder- und Jugendzahnheilkunde” stellt eine in sich abgeschlossene Folge von Fortbildungskursen dar. Ziel der strukturierten Fortbildung ist es, die fachliche Kompetenz zu erweitern sowie die Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen auf diesem Fachgebiet zu aktualisieren und zu vertiefen. Neben den Fortbildungspunkten für die regelmäßige Teilnahme kann eine Zertifzierung durch die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt erfolgen. Dafür ist ein kollegiales Abschlussgespräch nötig, welches mit 15 zusätzlichen Fortbildungspunkten bewertet wird. Die Voraussetzung für die Teilnahme ist das erfolgreiche Absolvieren aller Kurswochenenden und die schriftliche Vorlage von drei komplexen Behandlungsfällen, die sich auf unterschiedliche Altersgruppen bzw. Gebisstypen beziehen (0–5 Jahre, Milchgebiss/6–10 Jahre, Wechselgebiss/11–16 Jahre, permanentes Gebiss).

Zu dem kollegialen Fachgespräch wird ein Behandlungsfall dargestellt und diskutiert.

In den Kursen werden unterschiedliche didaktische Methoden eingesetzt. Vorzugsweise werden zwei Kurstage in einem Wochenend-Kursabschnitt zusammengefasst. Die Kurstermine und Referenten finden Sie nachfolgend.

 

 

Baustein 1

Tag 1: Grundlagen: Das Kind als zahnärztlicher Patient

  • Eröffnung des Curriculums
  • Grundzüge kindlicher Entwicklung: altersabhängige Voraussetzungen zahnmedizinischer Behandlung
  • Denken und angemessene Ansprache und Aufklärung
  • Kommunikation mit Kind und Eltern
  • Zahnmedizin, Sozialstatus, Gesundheitskompetenz
  • Dysfunktionale Erziehungsstile
  • Psychische Erkrankungen und Störungen (z.B. Lutschen, Behandlungsangst)
  • Techniken der Verhaltensmodifikation incl. Desensibilisierung
  • Abgrenzung zur Sedierung und Narkose, Forensik
  • Fallpräsentationen und Informationen zur Zertifizierung

 

Tag 2: Trauma, Endodontie und Prothetik im Kindes- und Jugendalter

  • Verletzungen der Zahnhartsubstanz, des Zahnhalteapparates und des Alveolarknochens
  • Nomenklatur, Epidemiologie und Prävention dentaler Traumata
  • Prinzipien der Erstversorgung inkl. Schienung
  • Replantation und Revaskularisation
  • Besonderheiten beim Trauma im Milchgebiss
  • Recall und Spätfolgen
  • Endodontische Maßnahmen im Milchgebiss
  • Endodontische Maßnahmen im jugendlich-bleibenden Gebiss
  • Stahlkrone und Kinderprothese
  • Hands-On: Stahlkrone und MZ Endo
  • Schriftliche Lernkontrolle

 

Punkte: 14

Referent:              Prof. Dr. Christian H. Splieth, Greifswald

Ort:                        ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

TN ML:

  • KAVO rotes und grünes Winkelstück
  • 1 Extrahierter Zahn mit halbwegs intakten Wurzeln, vorzugsweise Milchzahn/-molar
  • Diamanten für das rote Winkelstück: 1 Separierdiamant (Spitz) für approximale Präparation, 1 Diamantwalze für okklusale Reduktion und Trep Grundbesteck
  • 1 x Endofeilen 15 bis 35, Gatesbohrer und Lentulo 30

 

 

Baustein 2

Tag 3: Verhaltensformung und Hypnose

  • Kinderzahnärztliches Behandlungskonzept
  • Zahnbehandlung bei Kindern spielend leicht
  • Techniken, Tipps und Tricks für die Verhaltenformung
  • Hypnotische Kommunikation bei Kindern
  • Lösung oder Kompromiss?: Kariesinaktivierung und Versorgung mit Stahlkronen in der „Hall-Technik“

 

Tag 4: Kieferorthopädie

  • Warum und wie viel Kieferorthopädie bei Kindern?
  • Schädel- und Gebissentwicklung, Störungen
  • Eugnathie und Dysgnathie
  • Indikationen und Richtlinien zur KFO-Therapie
  • Prävention und Frühbehandlung
  • Kieferorthopädische Behandlungsgeräte
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Demonstration von Fallbeispielen
  • Schriftliche Lernkontrolle

 

Punkte: 14

Referenten:          Dr. Julian Schmoeckel, Greifswald

KFO Prof. Dr. Peter Proff, Regensburg

Ort:                        ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

               

 

Baustein 3

Tag 5: Kariologie incl. Prävention

  • Epidemiologie der Karies
  • Karies- und Kariesrisikodiagnostik
  • Grundlagen der Kariesprävention
  • Altersgerechte Prophylaxekonzepte (inkl. Fluoridierungs- und Mundhygienemaßnahmen)
  • Ernährungslenkung

 

Tag 6: Füllungstherapie bei Kindern und Jugendlichen

  • Frühkindliche Karies
  • Fissurenversiegelung
  • Füllungstherapie im Milchgebiss
  • Strukturanomalien
  • Hands-On (Kariesdisagnostik)
  • Schriftliche Lernkontrolle

 

Punkte: 20

Referentin:           Prof. Dr. Anahita Jablonski-Momeni, Marburg

Ort:                        ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

                              

Baustein 4

Tag 7: Pädiatrie

  • Erkrankungen der Knochen und Gelenke
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Infektionskrankheiten
  • Hautkrankheiten
  • Syndrome
  • Symptome
  • Therapie

 

Tag 8: Chirurgie, Notfall und Erste Hilfe                

  • Typische oralchirurgische Eingriffe beim Kind/Jugendlichen
  • Typische Notfälle beim Kind
  • Grundlagen Erste Hilfe
  • Reanimation und Besonderheiten beim Kind bzw. Jugendlichen

 

Punkte: 14

Referent:         Prof. Dr. med. Klaus Mohnike, Magdeburg

Ort:                        ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

          

 

Baustein 5

Tag 9:  Das besondere Kind: Lachgassedierung & Narkose

  • Grenzen von Hypnose und Verhaltensführung
  • Lachgassedierung in der Kinderzahnheilkunde
  • Indikationen zur Narkosebehandlung
  • Organisation und Struktur der Narkosebehandlung

 

 Tag 10: Praxisorganisation und Management

  • Praxis für Kinderzahnheilkunde
  • Struktur, Leistungen, Organisation
  • Diagnostik und Therapieplanung
  • typische klinische Fälle und Behandlungen
  • Abrechnung

 

Punkte: 14

Referentin:           Rebecca Otto, Jena

Ort:                        ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

 

 

Punkte
:
76 insgesamt + Zusatzpunkte
Referent /-in
:
Prof. Dr. Christian H. Splieth, Greifswald
Dr. Julian Schmoeckel, Greifswald
KFO Prof. Dr. Peter Proff, Regensburg
Prof. Dr. Anahita Jablonski-Momeni, Marburg
Prof. Dr. med. Klaus Mohnike, Magdeburg
Rebecca Otto, Jena
Kursgebühr
:

Kurspaket: 2.400,00 € (nur im Paket buchbar)
Einzelkursgebühren: BT 1 – 5  je    600,00 € (Fr/Sa)
Zum Abschlussgespräch werden Extragebühren erhoben.

Veranstaltungsort
:
Magdeburg
Veranstaltungstermine
:

Freitag, von 14.00 bis 19.00 Uhr
Samstag, von 09.00 bis 16.00 Uhr

 

Info Flyer

 

 

Kurzcurriculum „Praxiseinstieg – Der Weg in die Niederlassung“

Auflage 2019 beginnt am 06. + 07.09.2019 (weitere Termine sowie das Anmeldeformular finden Sie unter Fortbildungen – Fortbildungsreihen)

Kurzcurriculum „Praxiseinstieg – Der Weg in die Niederlassung“

Modul 1

Die ersten Schritte zur Niederlassung

 

Freitag

  • Einführung, Organisation und Aufbau der Kammer
  • Freiberuflichkeit – Rechtsgrundlagen – Berufsordnung, ZÄK als Selbstverwaltung
  • Niederlassung als Vertragszahnarzt – KZV, Zulassungsvoraussetzungen, Honorierung, Wirtschaftlichkeit
  • Welche Versicherungen sind wichtig?
  • Altersvorsorge – Wie sieht meine Lebensplanung aus?

 

Samstag

  • Praxisformen, Arbeitsrecht, Haftungsprobleme, berufswidrige Werbung, Datenschutz
  • Steuern – was muss ein Praxisinhaber wissen
  • Modernes Praxiscoaching
  • Praxisfinanzierung, Businessplan – ApoBank

 

Punkte: 14

Ort: ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

 

Modul 2
Mitarbeiterführung, psychologische Aspekte und Abrechnungsgrundlagen

 

Freitag

  • Abrechnung zahnärztlicher Leistungen nach Bema/GOZ
  • Förderprogramme/Investitionsbank/Arbeitsamt

 

Samstag

  • Plötzlich Chef – Personalführung, Patientenführung, prof. Kommunikation
  • Praxisplanung gesetzliche und bauliche Vorgaben
  • Psychologie Angstpatienten, Mobbing, Führungskompetenzen

 

Punkte: 14

Ort: ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

 

Modul 3
Digitale Praxisführung, Vorstellung von Praxiskonzepten, BWL und Marketing

 

Freitag

  • Digitale Praxisführung – Abrechnung, elektr. Kartei, Archivierung, Fibu, Steuer
  • Praxismarketing – Außenwirkung der Praxis
  • Vorstellung von Praxiskonzepten – Spezialisierung ja oder nein, Großstadt oder ländliche Gebiete

 

Samstag

  • BWL – Unternehmerische Aspekte der Niederlassung
  • Praxisführung – QM, ZQMS, Hygiene, BUS-Dienst
  • Auswertung – Feedback

 

Punkte: 10

Ort: ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

Punkte
:
38 insgesamt
Referent /-in
:

Christian Fergin, Potsdam
Ralf Glöckner, RA Torsten Hallmann,
Dr. Carsten Hünecke, Andrea Kibgies,
Jeanne Rademacher, Magdeburg
Udo Naumann, Holger Brummer,  Leipzig
Dr. Jochen Schmidt, Dessau-Roßlau
Sylvia Schröder, Merseburg
und weitere

Kursgebühr
:

Kurspaket: 595,00 € (nur im Paket buchbar)
Einzelkursgebühren: M 1 – 3  je    295,00 € (Fr/Sa)
Die Teilnehmerzahl ist auf 24 begrenzt.

Veranstaltungsort
:
Magdeburg
Veranstaltungstermine
:
Freitag 14.00 bis 19.00 Uhr, Samstag 09.00 bis 16.00 Uhr (außer Modul 3 à bis 12.30Uhr)

 

Info Flyer

Kompaktkursreihe “Allgemeine zahnärztliche Chirurgie”

eine Auflage ist für das Jahr 2020 geplant

Kompaktkursreihe „Allgemeine zahnärztliche Chirurgie“

Zielgruppe: Allgemeinzahnärzte und Assistenten

Diese Kompaktkursreihe richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die ihre Techniken

in der „alltäglichen“ zahnärztlichen Chirurgie festigen und mögliche auftretende

Komplikationen noch besser beherrschen möchten. Integraler Bestandteil aller

Module dieser Kursreihe sind praktische Übungen. Theoretische Kenntnisse werden

in kompakter Form vermittelt, so dass viel Raum bleibt, um die eigenen praktischen

Fähigkeiten zu verfeinern und Tipps und Tricks von den Referenten zu erhalten.

 

  1. Kursteil

Entspannte Chirurgie für die tägliche Praxis

Die zahnärztliche Chirurgie stellt einen wichtigen Bestandteil der täglichen zahnärztlichen Praxis dar. Von der Lappen-OP über die Kronenverlängerung bis hin zur Tunnelierung oder Osteotomie ist der Zahnarzt immer wieder gezwungen „zum Messer“ zu greifen. Damit diese Behandlungen sich nicht nur reibungslos in den täglichen Ablauf eingliedern, sondern sogar Spaß machen können, will Ihnen der angebotene Kurs Mittel, Wege und Tricks zeigen um die tägliche Chirurgie sicher und mit Freude durchzuführen.

Im Rahmen eines Kollegenpraktikums sollen die theoretischen Grundlagen der zahnärztlichen

Chirurgie von der Instrumentenkunde über die Schnitt- und Lappentechnik bis hin zur

Knochenentfernung und der Komplikationsvermeidung veranschaulicht werden. Es soll dabei

bewusst auf solche Verfahren eingegangen werden, die für den allgemeinen Zahnarzt in der täglichen Praxis relevant sind und die im normalen Praxisalltag durchgeführt werden können und oft auch durchgeführt werden müssen. Ziel ist es, die zahnärztliche Chirurgie durch Sicherheit und Vermeidung von Stress praxistauglich für den Alltag zu machen.

Die besprochenen Techniken, sollen anschließend unter Anleitung am Schweinekiefer praktiziert und geübt werden. Der angebotene Kurs aus der Reihe „Zahnärztliche Chirurgie für die Praxis“ soll in netter kollegialer Atmosphäre folgende Inhalte vermitteln.

 

Themenschwerpunkte

  • Instrumentenkunde und Nahtkunde, Organisation und Assistenz, OP Planung
  • Chirurgische Lappentechniken, Lappenentlastungen und Periostschlitzungen
  • Knochenresektionen (z.B. bei Lappen-OPs oder zur Kronenverlängerung)
  • Einfache Nahttechniken zum idealen Wundverschluss
  • Komplikationen vermeiden und erfolgreich behandeln
  • Tipps und Tricks für erfolgreiches Arbeiten
  • Grenzen erkennen, um mit Spaß zu operieren

 

Punkte:           14

Referent:         Dr. Jan Behring, Hamburg

Ort:                 ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

 

  1. Kursteil

Zahnentfernung, operative Zahnentfernung, Freilegung und Entfernung retinierter Zähne, chirurgische Zahnerhaltung, Unfallverletzungen der Zähne

Dieser Kurs soll neben der Auffrischung der theoretischen Grundlagen und Vermittlung der aktuellen Richtlinien vor allem der Vermittlung von praktischem Wissen dienen. Operative Verfahren wie Zahnentfernungen, Wurzelspitzenresektionen, die Traumatologie der Zähne und weitere chirurgische Verfahren werden anhand von Fallbeispielen von der Planung bis zum Abschluss der Behandlung besprochen und mögliche Fallstricke aufgezeigt. Erlerntes soll anschließend unter Anleitung am Schweinekiefer praktisch geübt werden.

 

Themenschwerpunkte

  • Indikationen zur Zahnentfernung und Zahnerhalt
  • Lokalanästhesie und Narkose
  • Hygieneanforderungen
  • Apparative Voraussetzungen, Instrumentarien, Materialien
  • Therapie (traditionelle und neue Techniken der Zahnextraktion, Schnittführungen, Wurzelfrakturen, Socket/Ridge-Preservation, Freilegung bei KFO-Therapie,

retrograde Wurzelfüllungen, Zystekto- und Zystostomien, Wundnachsorge)

  • Medikamentöse Begleittherapie
  • Komplikationsvermeidung und Komplikationsmanagement
  • Diagnostik und Therapie dentoalveolärer Traumata
  • Praktische Übungen am Schweinekiefer

 

Punkte:           14

Referent:       Dr. Conrad Eichentopf, Dessau-Roßlau

Ort:                 ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

 

  1. Kursteil

Risikopatienten und das Management ihrer zahnärztlichen Behandlungen

 

1.Veränderungen der Mundschleimhaut und Früherkennung von Tumoren

In diesem theoretischen Teil des Workshops wird dem Teilnehmer ein systematisches Vorgehen bei der Untersuchung der Mundhöhle vermittelt, die es ihm in kurzer Zeit ermöglicht, alle relevanten oralen Strukturen visuell und palpatorisch zu erfassen. Das Repetitorium der Mundschleimhautveränderung soll  Altbekanntes neu betrachten, Vergessenes wieder in Erinnerung zurückrufen und aber auch Neues aufzeigen, um dem Zahnarzt die Unsicherheit bei der Diagnostik potentiell maligner Veränderungen zu nehmen. Die meisten Veränderungen der Mundhöhle können mit einfachen Mitteln selbst diagnostiziert und therapiert werden. So werden die Möglichkeiten und Grenzen der nichtinvasiven Bürstenbiopsie in der zahnärztlichen Praxis ausführlich im praktischen Teil des Workshops dargestellt. Es sollen zusätzlich Entscheidungshilfen vermittelt werden, ab wann eine sofortige Überweisung an (onkologische) Fachabteilungen erforderlich ist, wie z.B. bei schweren systemischen Erkrankungen, Tumorvorläuferläsionen oder bei eindeutigem Malignomverdacht.

 

  1. Patienten mit kardiologischen, metabolischen, neurologischen Vorerkrankungen

Anhand der vermittelten theoretischen Inhalte soll dem Teilnehmer die Beurteilung des individuellen Risikoprofils seiner Patienten und das damit verbundene Management ihrer zahnärztlichen Behandlungen erleichtert werden. Besondere Berücksichtigung gilt dabei den kardiologisch, metabolisch und neurologisch Vorerkrankten sowie der Risikogruppe der antikoagulierten und knochenstoffwechselbeeinträchtigten Patienten (bei Therapie mit Bisphosphonaten/Denosumab/Zustand nach Tumortherapie/Radiatio). Wie in Teil 1 werden  auch hier Entscheidungshilfen vermittelt, ab wann eine Überweisung an Fachpraxen oder Fachabteilungen mit stationärer Anbindung sinnvoll bzw. erforderlich ist.

 

Punkte:           14

Referenten:   Prof. Dr. Torsten W. Remmerbach, Leipzig

Dr. Hans-Ulrich Zirkler, Sangerhausen

Ort:                 ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

 

Punkte
:
42 insgesamt
Referent /-in
:
Dr. Jan Behring, Hamburg
Dr. Conrad Eichentopf, Dessau-Roßlau
Prof. Dr. Torsten W. Remmerbach, Leipzig
Dr. Hans-Ulrich Zirkler, Sangerhausen
Kursgebühr
:

Kurspaket: 1.350,00 € (nur im Paket buchbar)
Einzelkursgebühren: KT 1 – 3  je    550,00 € (Fr/Sa)
Die Teilnehmerzahl ist auf 16 begrenzt.

Veranstaltungsort
:
Magdeburg
Veranstaltungstermine
:

Freitag, von 14.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, von 09.00 bis 17.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

Z-Basis-Curriculum „Therapeutische patientenzentrierte Kommunikation und medizinische Hypnose“

Interessenten bitte bei Frau Meyer melden

Z-Basis-Curriculum „Therapeutische patientenzentrierte Kommunikation und medizinische Hypnose“

Zielgruppe: Allgemeinzahnärzte und Assistenten

Allein die Vorstellung von Bohrer und Spritze löst bei den meisten Patienten Stress, Anspannung und Angst aus. In diesem sorgenvollen Zustand ist die Aufmerksamkeit des Patienten nach innen fokussiert, er befindet sich in einem Trancezustand und wird dadurch äußerst suggestibel.

Diagnosen werden damit zu Suggestionen und auch teilweise beiläufig gesagte Worte können eine große, teils sogar hypnotische Wirkung haben.

 

Therapeutische Kommunikation nutzt den hypnotisch fokussierten Zustand der Krise oder Angst geschickt, um schnell und effektiv eine gute Beziehung herzustellen und zielorientiert Auftrag und Bedürfnisse des Patienten zu klären. Sind diese klar, kann leicht ein Behandlungskonzept gefunden werden, zu dem Behandler und Patient eindeutig ja sagen. Zudem wird der Patient aktiv und erkennt selbst, was er für seine Gesundheit tun kann.

 

In dieser Ausbildung wird detailliert beschrieben, demonstriert und trainiert, wie zentrale Grundelemente therapeutischer Kommunikation und medizinischer Hypnose effektiv im zahnärztlichen Alltag angewandt werden können. Hierbei werden besonders die nonverbalen Dimensionen erfahrbar gemacht.

Zudem werden einfache behandlungsbegleitende Hypnosetechniken vermittelt und geübt. Präsenzübungen zur Schulung der eigenen Wachheit, Kompetenz und Selbstkontrolle ergänzen in allen Kursteilen die Ausbildung und sind hilfreich im eigenen Stressmanagement.

 

Z 1 NEU

Nonverbale und verbale Kommunikationserleichterer & Präsenztechniken

 

Definition und Beschreibung von natürlichen Bewusstseinszuständen: Autopilotmodus, Trancezustand, Wachzustand. Emotionale Zustände des Patienten als Trancezustand erkennen und kommunikativ-hypnotisch nutzen lernen. Einführung in die Tranceerleichterer: Präsens, Verlangsamung, verbales und nonverbales Pacing, das Utilisationsprinzip Erickson’scher Hypnose und hypnotischer fokussierter Kommunikation. 3-Worte –Induktion zum Ressourcentransfer, Atempacing, Präsenztraining

 

Punkte:           16

Referentin:      Neumann-Dahm

Ort:                 ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

Z 2 NEU

Suggestions- und Seedingtechniken

 

Definition von Suggestion, Worte als Anker für Zustände, Sprache als Heilmittel, MiniMax Strategien in der Sprachführung, die „Und-Nicht-Technik“ zum Umgang mit Widerstand, direkte und indirekte Formen der Suggestion; Compliance und Arzt-Patient-Beziehung, Seeding-Techniken, PMR als Induktionstechnik, Trancevertiefungstechniken

 

Punkte:           16

Referentin:      Neumann-Dahm

Ort:                 ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

 

Z 3 NEU

Direkte und indirekte Hypnosetechniken

 

Sinnesspezifische Zielorientierung in Bezug auf Tranceinduktion , Utilisation von Trancephänomenen  Handschuhanästhesie, Ideomotorik, posthypnotische Suggestionen, Trancesprache-Milton-modell, Augenmuster erkennen, direkte Hypnosetechniken,  Hypnoseeinleitung bei Kindern

 

Punkte:           16

Referentin:      Neumann- Dahm

Ort:                 ZÄK, Reichenbachinstitut, Magdeburg

 

 

Dipl.-Stom. Ute Neumann-Dahm, Magdeburg

Geboren 1964, 1983-1988 Studium der Zahnmedizin an der Universität Rostock, 1991 Niederlassung in eigener Praxis in Magdeburg, seit 1998 Anwendung von Hypnose in Theorie und Praxis, Anerkennung als Trainerin und Supervisorin der DGZH e.V., NLP-Practitioner / NLP-Master / NLP-Trainerin des DVNLP e.V., Coach des DVNLP e.V., wingwave Coach, Past President der DGZH e.V., Arbeitsschwerpunkte: Ausbilderin und Supervisorin der DGZH

 

 

Punkte
:
48 insgesamt
Referent /-in
:
Dipl.-Stom. Ute Neumann-Dahm, Magdeburg
Kursgebühr
:

Kurspaket:  1.300,00 € (nur im Paket buchbar)
Einzelkursgebühren: Z 1 – 3   je    450,00 € (Fr./Sa.)
Die Teilnehmerzahl ist auf 16 begrenzt.

Veranstaltungsort
:
Magdeburg
Veranstaltungstermine
:

Freitag,   von 14.00 bis 20.00 Uhr
Samstag,  von 09.00 bis 17.00 Uhr

 

Info Flyer

Änderungen sind vorbehalten!

Bei Interesse können Sie sich für alle Fortbildungsreihen bereits vormerken lassen, um aktuelle Informationen zur Planung zu erhalten.

Bezüglich der Förderungsmöglichkeiten betrieblicher Weiterbildung informieren Sie sich bitte direkt bspw. bei der Investitionsbank.