Prophylaxetipps für Patienten

 

Auf dieser Seite geben wir Ihnen Informationen zu allen Themen, die für die Pflege und den gesunden Erhalt Ihrer Zähne von Bedeutung sind. Es wird um weit verbreitete Krankheiten wie Parodontose oder um die Bewältigung der Angst vor dem Zahnarzt genauso gehen, wie um die richtige Ernährung oder professionelle Zahnreinigung.

Weitere Spezielle Informationen, die sich direkt an bestimmte Altersgruppen richten.

Propylaxetipps für Kinder

Propylaxetipps für Erwachsene

Propylaxetipps für Menschen mit Handicap

 

Urlaub- Sprachführer für´s Ausland und Checkliste

Damit Sie Ihren Urlaub unbeschwert und auch ohne Zahnschmerzen verleben können, hilft Ihnen vorab die Urlaubs-Checkliste von proDente e. V. Hier finden Sie alles, was Sie vor Ihrem Urlaub organisieren sollten. Ideal wenn man im Ausland unterwegs ist und einen Zahnarzt braucht sind die Sprachführer:

Checkliste: Urlaubs-Checkliste von Initiative proDente e v

Sprachführer: Der dentale Sprachführer für unterwegs

Zahngesunde Sommergetränke

Zahngesunde Sommergetränke

Ausreichend Trinken –
ein Muss für jeden ganz normalen Tag, besonders an heißen Sommertagen!

Wussten Sie schon, dass viele Getränke, die man kaufen kann, leider auch viel Zucker enthalten. Das schadet nicht nur der Figur, sondern auch in hohem Maße den Zähnen. Zucker führt dazu, dass Kariesbakterien sich schnell vermehren, was die Bildung von Karies (Zahnfäule) begünstigt.

Um dem vorzubeugen, sollten Sie lieber zuckerfreie Getränke zu sich nehmen:

Preiswert und gut geeignet für eine zahngesunde Ernährung ist insbesondere unser  Leitungswasser. Es ist frei von Zucker und enthält zahnschützendes Fluorid, das den Zahnschmelz der Zähne härtet und somit widerstandsfähiger macht.

Damit das Leitungswasser auch schmeckt – kann man es auf unterschiedliche Weise mit gesunden und auch zahnschonenden Mitteln ergänzen

Zahngesunde Sommergetränke

– mit frischen oder getrockneten Blättern von Kräutern, wie Minze, Basilikum, Rosmarin, Salbei, Waldmeister, Thymian, Zitronenmelisse und vielen anderen (insbesondere frische Blätter vorher etwas reiben bzw. knorkeln, damit sich der Geschmack richtig entfaltet)

Zahngesunde Sommergetränke

– auch Blüten vieler Pflanzen von Wiesen oder Gärten sehen nicht nur sehr hübsch aus – man kann viele davon auch für Getränke und Speisen verwenden, z. B. Gänseblümchen, Löwenzahn, Kapuzinerkresse, Flieder, Hibiskus, Hornveilchen, Stiefmütterchen, Rosen, Malven und viele mehr

Zahngesunde Sommergetränke

– und/oder auch  verschiedene Obstsorten, wie Melone, Pfirsich, Kiwi, Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen usw. geben deinem Getränk einen fruchtigen und frischen Geschmack.

Das Alles gibt dem Getränk immer eine abwechselnde individuelle Note und ist vor allem gesund! Viele Inhaltsstoffe haben eine antiseptische Wirkung und steigern das Immunsystem.

Wenn Sie nicht sicher sind, welche Pflanzen essbar sind oder nicht – sollten Sie sich unbedingt vorher informieren!
Dabei helfen folgende Links >>>

www.von-blythen.de/essbare-blueten/

www.giftpflanzen.com

Hinweis:
Ständiges Nuckeln an Flaschen ist schlecht für Zähne und Kiefer – es kann zu Kieferveränderungen führen und insbesondere bei zucker- und/oder säurehaltigen Getränken den Zahnschmelz schädigen und Karies begünstigen!

Fruchtsäfte oder andere zuckerhaltige Getränke sollte man nur verdünnt zu sich nehmen und im Anschluss unbedingt etwas Wasser trinken oder den Mund mit Wasser ausspülen!

Tipps zur Zahngesundheit für die ganze Familie

Schon von klein an wird der Grundstein für eine (zahn-)gesunde Ernährung innerhalb der Familie gelegt!

Die wichtigsten Tipps dazu im Überblick :

Besonders kauaktive Lebensmittel, wie Vollkornprodukte, rohes Gemüse und Obst, tragen zur Erhaltung von gesunden Zähnen und Zahnfleisch bei – Zahnfleisch und Kaumuskulatur werden besser durchblutet und gekräftigt. Das Kauen regt die Bildung von Speichel an, der die Zähne reinigt, Säuren neutralisiert und Zahnschmelz härtet.

Milchprodukte, wie Buttermilch, Trinkmilch, Käse und ungesüßter Jogurt (evtl. mit Frischobst, Körnern u. Ä. selbst angereichert), sind besonders kalziumhaltig und stärken die Zähne.

Die tägliche Zufuhr von Fluorid über fluoridhaltiges Speisesalz, Fisch, grünem oder schwarzem Tee und Mineralwasser härtet den Zahnschmelz und trägt so zum Schutz der Zähne vor Karies und Säureangriffen bei.

In unserem Trinkwasser ist Fluorid bereits enthalten

  • mit unterschiedlichen Kräutern oder frischem Obst (bzw. Tiefkühlobst) zugefügt, kann man auch hier einen unterschiedlichen Geschmack erreichen
  • es ist eine preiswerte Alternative zu anderen Getränken
  • achten Sie auf eine ausreichende tägliche Trinkmenge, denn Wasser ist der lebenswichtigste Nährstoff

Nüsse, Gemüse- oder Obst-Snacks für den kleinen Hunger sind zahngesünder als Zuckerhaltiges (auch herzhafte Snacks, wie Chips o. Ä. können zahnschädigenden Zucker enthalten).

Häufiges Zwischendurch-Naschen (Kariesbakterien werden ständig mit Nahrung versorgt) sollte man besser vermeiden. Ständiges Trinken (besonders von Zucker- und Säurehaltigem) aus Nuckelflaschen und Sporttrinkflaschen sollte unbedingt vermieden werden – es ist besonders gefährlich für die Gesundheit der Zähne und begünstigt die Entstehung von Kieferanomalien!

Besonders süße und säurehaltige Lebensmittel (auch Getränke) schädigen den Zahnschmelz. Insbesondere Zitrusfrüchte, Salatsoßen, Obstsäfte, Limonaden, Mischgetränke, Cola u. a. nur in kleinen Mengen und zu den Hauptmahlzeiten verzehren oder mit Wasser verdünnen und anschließend mit etwas Wasser nachspülen.

Bei verarbeiteten und verpackten Lebensmitteln lohnt sich immer auch ein Blick auch die Zutatenliste.

Statt zuckerhaltiger Lebensmittel, besser auf Zuckerersatz- oder -austauschstoffe ausweichen (Bitte, beachten Sie, dass aber ein Zuviel davon zu Durchfällen führen kann.) Bei Süßwaren, die mit dem „Zahnmännchen“ gekennzeichneten bevorzugen.

www.zahnmaennchen.de

Auch zuckerfreies Kaugummi trägt zur Stärkung der Kaumuskulatur bei – regt den Speichelfluss an und trägt so zur Reinigung der Zähne zwischendurch bei.

Und wenn man dann auch mindestens zweimal täglich die Zähne gründlich mit einer fluoridhaltigen Zahnpaste putzt – hat man eigentlich alles getan, um der Entstehung von Zahnbelag (Plaque – Ursache für die Vermehrung von zahnschädigenden Kariesbakterien) gezielt entgegenzuwirken. Trotz aller Vorsorge sollte man aber unbedingt zweimal im Jahr zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen!

An dieser Stelle noch ein paar Tipps für die Erziehung zu gesunder Ernährungsweise:

Form und Farbe unserer Nahrung spielen eine große Rolle bei der Darreichung, insbesondere für Heranwachsende.

Lob und Mitbestimmung bei der Auswahl der Lebensmittel und Speisen tragen dazu bei, ein gesundes Ernährungsverhalten zu erlernen.

Neues und Unbekanntes kann man bei der Zubereitung bekannter Lebensmittel integrieren und besonders bei Kindern wiederholt und ohne Zwang probieren lassen.

Beziehen Sie alle Familienmitglieder bei der Vorbereitung der Mahlzeiten mit ein

  • Obst und Gemüse waschen und putzen, kneten, rühren usw. kann auch schon durch die jüngeren Familienmitglieder unterstützt werden.

– Selbst Zubereitetes schmeckt bekanntlich einfach besser!

Ja zu Fluorid in Zahnpasta

“Der mit Abstand wichtigste Inhaltsstoff in der Zahnpasta ist Fluorid. Es hilft dabei, Mineralstoffe in den Zahnschmelz einzulagern und härtet die Oberfläche des Zahns”.

Lesen Sie hier die Informationen der Bundeszahnärztekammer:

Bzaek – Fluoridierung

Zahnunfall – Richtig handeln!

Ganzer Einsatz im sportlichen Eifer, ausgelassenes Toben und Rangeln beim Spiel – allzu schnell kann es dabei auch einmal schief gehen. Kinder im Grundschulalter und Jugendliche sind häufiger als andere von Unfallgefahren betroffen, die auch die bleibenden Zähne in Mitleidenschaft ziehen. Zahnunfälle erfordern schnelles und überlegtes Handeln!

Mehr zum Thema: Zahnunfall – Richtig handeln Plakat

Der ZahnRat – Patienteninformation der Zahnärzte

informiert Sie unter dem folgenden Link über zahlreiche Themen zur Zahn- und Mundgesundheit aller Altersgruppen.

zur Patientenzeitung

“Frühe Hilfen” – Hilfestellung für Minderjährige, Alleinerziehende und mehr

Die Koordinationsstelle „Frühe Hilfen“ richtet sich an Schwangere, Alleinerziehende, Minderjährige und Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren und besonders an risikobelastete (werdende Eltern)

mehr zum Hilfsangebot erfahren Sie in diesem Flyer

Infoblätter zur Zahngesundheit in 15 Sprachen

Für Kinder und Eltern: Informationen Zahngesundheit