News der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt

Wahlen zur Kammerversammlung 2021 – es geht los!

Wahlen zur Kammerversammlung 2021 – es geht los!

In diesem Jahr stehen für die Mitglieder der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt die Wahlen zur Kammerversammlung in der 8. Legislaturperiode an. Aufgrund der eingereichten Wahlvorschläge können lediglich 49 Delegierte (anstatt 51 möglicher Delegierten) gewählt werden.

 

Ab heute (13. April 2021) werden die Wahlunterlagen an alle Wahlberechtigten verschickt. Sie enthalten einen Stimmzettel, einen Wahlausweis, einen äußeren Briefumschlag für die Rücksendung sowie einen inneren Briefumschlag für den Stimmzettel, außerdem einen Auszug der Wahlordnung mit einer Anleitung.

 

Vom 15. bis 26. April 2021 findet die eigentliche Wahl statt. In diesem Zeitraum müssen die Wahlberechtigten ihre Wahlunterlagen zurück an die ZÄK senden – das Porto zahlt die Zahnärztekammer.  Am 28. April 2021 erfolgt dann die Auszählung der Stimmen durch den Wahlausschuss und die Mitarbeiter der ZÄK.

 

Mit der konstituierenden Sitzung am 26. Juni 2021 tritt die neue Kammerversammlung der 8. Legislaturperiode dann ihre bis 2026 laufende Amtszeit an. Aus ihren Reihen wählen die Delegierten einen neuen Kammervorstand.

ZÄK sucht Kollegen für zahnmedizinische Versorgung in der Bahnhofsmission Magdeburg

ZÄK sucht Kollegen für zahnmedizinische Versorgung in der Bahnhofsmission Magdeburg

Die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt möchte in der Bahnhofsmission am Magdeburger Hauptbahnhof eine regelmäßige zahnmedizinische Betreuung im Ehrenamt aufbauen. Erste Gespräche hat es bereits Anfang März gegeben, schon Ende April soll es losgehen, wie Präventionsreferentin Dr. Nicole Primas und Florian Sosnowski, Leiter der Bahnhofsmission Magdeburg, vereinbart haben. Der Bedarf sei groß, wie Florian Sosnowski berichtete. Es gehe um Menschen, die Ärzte meiden, sozial vereinsamt oder obdachlos sind, aus dem EU-Ausland kommen, ohne finanzielle Mittel, zum Teil ohne Krankenversicherung und häufig außerhalb aller sozialen Sicherungssystem lebten, so der Leiter der Bahnhofsmission. Auch sie benötigen zahnmedizinische Hilfe bzw. ein offenes Gespräch mit einem Zahnarzt, der einfach nur zuhört. Das könnte für die Patienten in spe ein Impuls sein, sich in einer Praxis vorzustellen.

Gespräch mit Bahnhofsmission

Ziel ist es deshalb, langfristig eine regelmäßige Zahnarzt-Sprechstunde in einem Nebenraum der Bahnhofsmission anzubieten. So könnte einmal pro Monat eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt für zwei Stunden dort ehrenamtlich tätig sein und je nach Bedarf vermutlich fünf bis sechs Personen untersuchen und ggf. behandeln. Sofern die zu behandelnde Person krankenversichert ist, kann die Behandlung abgerechnet werden. „Wir können Zähne ziehen, Schmerzen beseitigen und optisch eine Menge machen“, sagte Dr. Nicole Primas. Bei weitergehendem Bedarf müsste die Behandlung jedoch in einer Praxis fortgeführt werden. Eine Zahnärztin in Magdeburg, die in den Ruhestand geht, hat der Zahnärztekammer bereits Zahnarztinstrumente gespendet, die für die Behandlung in der Bahnhofsmission genutzt werden und anschließend in der Zahnärztekammer aufbereitet werden könnten. Einmal-Zahnbürsten und Zahnpasta hat die Bahnhofsmission aus anderen Spenden vorrätig. Zunächst soll jedoch ein dreimonatiger Testlauf stattfinden, um zu ermitteln, ob dieses Angebot von den Nutzern der Bahnhofsmission angenommen wird.

 

Dafür braucht es jedoch ehrenamtliche Helfer! Das Referat Prävention der Zahnärztekammer sucht deshalb Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie auch ZFA, die bereit wären, regelmäßig beim Projekt mitzuarbeiten. Angestrebt sind Mittwoch-Nachmittage. Außerdem werden Kollegen benötigt, die die Menschen bei weitergehendem Behandlungsbedarf in ihrer Praxis behandeln, zudem Zahntechnik-Labore, die im Bedarfsfall unentgeltlich einen Zahnersatz fertigen würden. Interessierte können sich melden bei Julia Fleischer vom Referat Prävention der ZÄK, Tel. 0391 73939 17 oder unter  fleischer@zahnaerztekammer-sah.de.

Informationen zu den Kammerwahlen 2021

Informationen zu den Kammerwahlen 2021

Bekanntgabe durch den Wahlleiter

 

Als Wahlleiter gebe ich hiermit gemäß § 15 der Wahlordnung der Zahnärztekammer des Landes Sachsen-Anhalt Folgendes bekannt:

• Für die Kammerversammlung der 8. Legislaturperiode sind insgesamt 50 Delegierte zu wählen.

• Gemäß § 16 der Wahlordnung sind Wahlvorschläge bis zum 1. April 2021 einzureichen.

• Gemäß § 17 der Wahlordnung bestehen folgende Voraussetzungen für die Zulassung von Wahlvorschlägen:

(1) In einem Wahlvorschlag bei der Wahl zur Kammerversammlung der Zahnärztekammer sollen nach Möglichkeit doppelt soviel Bewerber vorgeschlagen werden, wie Mitglieder der Kammerversammlung in diesem Wahlkreis zu wählen sind (§ 14). Werden in einem Wahlvorschlag mehr Bewerber vorgeschlagen, gelten sie nur in der zulässigen Höchstzahl und in der Reihenfolge, in der sie aufgeführt sind, als vorgeschlagen. (Die Höchstzahl ist jeweils das Doppelte der in der Tabelle auf Seite 42 in der zn 02/2021 unter „Delegierte“ angegebenen Zahl.).

(2) Ein Bewerber darf nur in dem Wahlkreis, in welchem er im Wählerverzeichnis eingetragen ist (§ 10), und nur in einem Wahlvorschlag benannt werden.

(3) Im Wahlvorschlag müssen die Bewerber mit Zunamen, Vornamen, Geburtstag, Beruf, Wohnung und Anschrift der Arbeitsstätte aufgeführt sein. Daneben können nähere Berufsangaben aufgenommen werden. Der Wahlvorschlag muss von mindestens 10 im Wahlkreis Wahlberechtigten unterschrieben sein; neben der Unterschrift sind Familienname, Vorname und Anschrift anzugeben. Der erste Unterzeichner gilt als Vertrauensperson dieses Wahlvorschlages, der zweite als dessen Stellvertreter. Ein Wahlberechtigter darf nicht Vertrauensperson für mehrere Wahlvorschläge sein. Ich bitte Sie, Ihre Wahlvorschläge auf dem Formblatt Wahlvorschlageinzureichen.

(4) Mit dem Wahlvorschlag ist eine Einverständniserklärung jedes Vorgeschlagenen zur Aufnahme in den Wahlvorschlag einzureichen (§ 18).

 

// RA Torsten Hallmann, Wahlleiter

Förderpreis der ZÄK geht nach Aachen

Förderpreis der ZÄK geht nach Aachen

Üblicherweise wird der seit 2001 verliehene Förderpreis der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt traditionell im Rahmen des jährlichen ZahnÄrztetages Ende Januar im Magdeburger Herrenkrug in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik und Zahnärzteschaft verliehen. In diesem Jahr war das pandemiebedingt nicht möglich, denn der ZahnÄrztetag musste abgesagt werden. Da die Möglichkeit einer persönlichen Preisübergabe vorerst nicht absehbar ist, entschied sich der Vorstand der Zahnärztekammer, die Förderpreis-Urkunde per Post zu versenden – und zwar an Dr. Marie Sophie Katz, Fachzahnärztin an der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums der RWTH Aachen.

 

Vergabe Förderpreis Urkunde

Sie überzeugte die hochkarätige Förderpreis-Jury mit ihrer Studie zum Einfluss von Drainagen auf postoperative Beschwerden nach operativer Entfernung retinierter Unterkieferweisheitszähne. Ergebnis: Das Einbringen einer Gummilasche scheint keinen Einfluss auf Schwellung, Schmerzen, Trismus oder Wundinfektion zu haben. Eine Zusammenfassung der Studie von Dr. Marie Sophie Katz finden Sie in den Zahnärztlichen Nachrichten Sachsen-Anhalt, Heft 02 / 2021, S. 32.

Umfrage: Corona und die Freien Berufe

Umfrage: Corona und die Freien Berufe

Das Institut für Freie Berufe (IFB) führt im Auftrag des Bundesverband der Freien Berufe (BFB) eine Umfrage unter den Angehörige der Freien Berufe sowohl rückblickend als auch aktuell zu ihrer wirtschaftlichen Situation, der Bewertung der getroffenen Hilfsmaßnahmen und den Problematiken dabei durch.

 

Bitte unterstützen Sie das IFB in der 10-minütigen Befragung: www.t1p.de/corona21

Vielen Dank!