News der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt

Förderpreis der ZÄK geht nach Aachen

Förderpreis der ZÄK geht nach Aachen

Üblicherweise wird der seit 2001 verliehene Förderpreis der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt traditionell im Rahmen des jährlichen ZahnÄrztetages Ende Januar im Magdeburger Herrenkrug in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik und Zahnärzteschaft verliehen. In diesem Jahr war das pandemiebedingt nicht möglich, denn der ZahnÄrztetag musste abgesagt werden. Da die Möglichkeit einer persönlichen Preisübergabe vorerst nicht absehbar ist, entschied sich der Vorstand der Zahnärztekammer, die Förderpreis-Urkunde per Post zu versenden – und zwar an Dr. Marie Sophie Katz, Fachzahnärztin an der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums der RWTH Aachen.

 

Vergabe Förderpreis Urkunde

Sie überzeugte die hochkarätige Förderpreis-Jury mit ihrer Studie zum Einfluss von Drainagen auf postoperative Beschwerden nach operativer Entfernung retinierter Unterkieferweisheitszähne. Ergebnis: Das Einbringen einer Gummilasche scheint keinen Einfluss auf Schwellung, Schmerzen, Trismus oder Wundinfektion zu haben. Eine Zusammenfassung der Studie von Dr. Marie Sophie Katz finden Sie in den Zahnärztlichen Nachrichten Sachsen-Anhalt, Heft 02 / 2021, S. 32.

Umfrage: Corona und die Freien Berufe

Umfrage: Corona und die Freien Berufe

Das Institut für Freie Berufe (IFB) führt im Auftrag des Bundesverband der Freien Berufe (BFB) eine Umfrage unter den Angehörige der Freien Berufe sowohl rückblickend als auch aktuell zu ihrer wirtschaftlichen Situation, der Bewertung der getroffenen Hilfsmaßnahmen und den Problematiken dabei durch.

 

Bitte unterstützen Sie das IFB in der 10-minütigen Befragung: www.t1p.de/corona21

Vielen Dank!

Studie: Schlechte Mundgesundheit erhöht Sterberisiko bei COVID-19-Patienten

Studie: Schlechte Mundgesundheit erhöht Sterberisiko bei COVID-19-Patienten

Patienten mit Parodontalkrankheiten haben offenbar ein erhöhtes Risiko, infolge einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu sterben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der University of Leeds in Großbritannien (https://doi.org/10.3389/fmed.2020.604980). Demnach verstarben COVID-19-Patienten mit schmerzendem oder blutendem Zahnfleisch doppelt so oft wie die Patienten der Kontrollgruppe. Die Forscher schlussfolgerten außerdem, dass eine gute Mundhygiene bei hospitalisierten COVID-19-Patienten einen spürbar positiven Effekt auf den Heilungsprozess haben könnte.

 

„Wir wissen schon länger, dass Entzündungen im Mund wie offene Wunden wirken. Bakterien und Viren können leichter in den Körper eindringen, das Immunsystem des Körpers stark belasten und das Risiko von Folgeerkrankungen erhöhen. Oft laufen diese Entzündungsprozesse auch schmerzfrei ab und äußern sich nur durch Zahnfleischbluten“, erklärt Dr. Carsten Hünecke, Präsident der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt und Zahnarzt in Magdeburg. Deshalb sei es um so wichtiger, dass Patienten ihre regelmäßigen Kontroll- und Behandlungstermine in der Zahnarztpraxis auch in Pandemie-Zeiten wahrnehmen und Zahnärzte auch die Bewohner von Pflegeheimen betreuen können. In den Praxen herrschen höchste Hygienestandards, die im Zuge der Corona-Pandemie noch einmal verschärft wurden.

 

Generell biete eine gute Mundhygiene auch Schutz vor Erkältungs- und Infektionskrankheiten, so Dr. Carsten Hünecke. Diese könne jeder selbst durch regelmäßiges und gründliches Zähneputzen und Gebrauch von Mundspüllösungen verbessern. Bei der Wahl der richtigen Pflegeprodukte und der Putztechnik beraten die Zahnarztpraxen gerne.

Distanzunterricht durch die Berufsbildenden Schulen

Distanzunterricht durch die Berufsbildenden Schulen

Aus gegebenem Anlass möchten wir alle ausbildenden Zahnärztinnen und Zahnärzte nochmals darüber informieren, dass auch bei Distanzunterricht durch die Berufsschule uneingeschränkte Schulpflicht besteht. Der Distanzunterricht ist weder als Freizeit für die Auszubildenden zu verstehen, noch bedeutet dies den uneingeschränkten Einsatz der Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb.

Die von Seiten der Berufsschule erteilten Aufgaben/Projekte etc. sind innerhalb der Arbeitszeit zu leisten und orientieren sich an der Bearbeitungs- und Lernzeit der sonst üblichen Unterrichtszeit. Es ist somit entsprechend für diese Aufgaben und ggf. Teilnahmen am Online-Unterricht freizustellen, vergleichbar mit dem Präsenzunterricht.

Grundlage bilden § 15 Abs. 1 Ziffer 1 BBiG, § 40 Abs. 4 des SchulG LSA und § 84 Abs. 1 Ziffer 3 SchulG LSA.