News der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt

Neues Gesicht im Sekretariat der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt

Neues Gesicht im Sekretariat der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt

Mareike Petsch ist das neue Gesicht in der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt. Die 27-Jährige wohnt mit ihrer Familie in Barby im Salzlandkreis und ist ausgebildete Medizinische Fachangestellte (MFA). Zu ihren beruflichen Stationen zählen bislang Praxen für Betriebsmedizin, Substitution und eine Hausarztpraxis. „Aber ich wollte beruflich etwas Neues machen, mich weiterentwickeln und raus aus dem Praxisalltag“, berichtet Mareike Petsch. Die Mutter einer vierjährigen Tochter ist von Natur aus fröhlich und sie könne so schnell nichts aus der Ruhe bringen, sagt sie – das ist wichtig, denn sie kümmert sich künftig u. a. um das Beschwerdemanagement in der ZÄK. In ihrer Freizeit ist Mareike Petsch im Barbyer Karnevalsverein aktiv und trainiert dort den Nachwuchs der „Kleinen Funken“.

 

Mit Zahnarztpraxen hat sie keine Berührungsängste – ihre Cousine und eine Freundin sind als Zahnmedizinische Fachangestellte tätig, wodurch sie in diesem Bereich schon viele Einblicke hat. Mareike Petsch ist erreichbar unter 0391 73939-12 und per E-Mail unter petsch@zahnaerztekammer-sah.de.

Silberne Ehrennadel für Dipl.-Stomat. Dieter Hanisch

Silberne Ehrennadel für Dipl.-Stomat. Dieter Hanisch

Beim Altersversorgungswerk der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt (AVW) geht eine Ära zu Ende: 35 Jahre, nachdem das Versorgungswerk seine Arbeit aufgenommen hat, legte Dipl.-Stomat. Dieter Hanisch aus Freyburg (Unstrut) das Amt des Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses nieder – und erhielt für seine zahlreichen Verdienste um den Berufsstand in Sachsen-Anhalt aus den Händen des scheidenden Kammerpräsidenten Dr. Carsten Hünecke die Ehrennadel der deutschen Zahnärzteschaft in Silber. Ausführlich würdigte Dr. Carsten Hünecke das Engagement Dieter Hanischs für die Zahnärzteschaft in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten: Von der buchhalterischen Vorbildung und seiner Liebe zu Zahlen, mit der er gemeinsam mit den Mitstreitern im Verwaltungsausschuss 1991 aus dem Nichts das AVW aufgebaut hatte. Dank seines strategischen Weitblicks habe das AVW einige wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen bewältigt. Man brauche gar nicht weit schauen, um zu sehen, dass es auch anders geht, erinnerte Dr. Hünecke. Die Mitglieder seines Ausschusses und der Kammerversammlung habe Dieter Hanisch dabei stets von seinem Kurs überzeugen können. Doch nicht nur im AVW war er engagiert, auch in der Kammerversammlung, lange Zeit als Chef des Finanzausschusses, als Kreisstellenvorsitzender in Nebra und nicht zuletzt auch als Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt von 2003 bis 2016.

Dipl.-Stomat. Dieter Hanisch zeigte sich sichtlich gerührt über die für ihn unerwartete Auszeichnung. Man könne nicht 35 Jahre lang so tun, als ob, betonte er. Das langjährige Engagement insbesondere im AVW sei möglich gewesen, weil er nicht alleine stritt, sondern stets unterstützt wurde. Hanisch erinnerte daran, dass das deutsche Rentensystem als Generationenvertrag seit langem gescheitert sei – im Gegensatz zum AVW, das kapitalgedeckt und damit äußerst stabil ist. Auskömmliche und sichere Renten bis zum letzten Mitglied seien stets das Ziel gewesen, sagte Dieter Hanisch und dankte den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses und der Kammerversammlung für ihre langjährige Unterstützung.

ZÄK startet mit neuem Vorstand in die 9. Legislatur

ZÄK startet mit neuem Vorstand in die 9. Legislatur

Die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt startet mit einem verjüngten Vorstand in ihre 9. Legislaturperiode (2026–2031): Am 27. Juni 2026 sind die im Frühjahr gewählten Delegierten der Kammerversammlung als höchstem Gremium der Zahnärzteschaft des Landes zur konstituierenden Sitzung zusammengetreten und haben aus ihren Reihen mit großer Mehrheit apl. Prof. med. dent. habil. Dr. Christian Gernhardt aus Halle (Saale) als neuen Kammerpräsidenten gewählt. Ihm zur Seite steht als Vizepräsident Dr. med. dent. Matthias Richter aus Wernigerode. Den Vorstand vervollständigen Dr. med. dent. Nicole Primas aus Magdeburg und Dr. med. dent. Mario Dietze aus Merseburg sowie Zahnarzt Sebastian Müller aus Lutherstadt Wittenberg und Zahnarzt Stephan Dreihaupt aus Kehnert in der Altmark.

„Wir müssen die Bedingungen schaffen, um ein zahnmedizinisches Zuwanderungsland zu werden“, sagte der neue Kammerpräsident mit Blick auf den demografischen Wandel und die Versorgungssituation in Sachsen-Anhalt. Eine klare Absage erteilte Prof. Gernhardt, der stellvertretender Direktor der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie im Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle (Saale) ist, den Plänen der Bundesregierung für einen Fachzahnarztvorbehalt in der Kieferorthopädie. „Es gibt nur eine Zahnmedizin. Nur wenn wir im Berufsstand gemeinsam auftreten, erreichen wir etwas“, so der 55-Jährige.

Der neue Vorstand der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt in der 9. Legislatur: Präsident apl. Prof. Christian Gernhardt (r.) mit seinem Vizepräsidenten Dr. Matthias Richter (l.) und den Beisitzern Zahnarzt Sebastian Müller, Dr. Nicole Primas, Dr. Mario Dietze und Stephan Dreihaupt (v.l.n.r.). Foto: ZÄK Sachsen-Anhalt

Neues Gesicht im Sekretariat der ZÄK

Neues Gesicht im Sekretariat der ZÄK

Mareike Petsch ist das neue Gesicht in der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt. Die 27-Jährige wohnt mit ihrer Familie in Barby im Salzlandkreis und ist ausgebildete Medizinische Fachangestellte (MFA). Zu ihren beruflichen Stationen zählen bislang Praxen für Betriebsmedizin, Substitution und eine Hausarztpraxis. „Aber ich wollte beruflich etwas Neues machen, mich weiterentwickeln und raus aus dem Praxisalltag“, berichtet Mareike Petsch. Die Mutter einer vierjährigen Tochter ist von Natur aus fröhlich und sie könne so schnell nichts aus der Ruhe bringen, sagt sie – das ist wichtig, denn sie kümmert sich künftig u. a. um das Beschwerdemanagement in der ZÄK. In ihrer Freizeit ist Mareike Petsch im Barbyer Karnevalsverein aktiv und trainiert dort den Nachwuchs der „Kleinen Funken“.

 

Mit Zahnarztpraxen hat sie keine Berührungsängste – ihre Cousine und eine Freundin sind als Zahnmedizinische Fachangestellte tätig, wodurch sie in diesem Bereich schon viele Einblicke hat. Mareike Petsch ist erreichbar unter 0391 73939-12 und per E-Mail unter petsch@zahnaerztekammer-sah.de.

Dritter Sommertreff für ZMP & ZMV war ein voller Erfolg

Dritter Sommertreff für ZMP & ZMV war ein voller Erfolg

Tolle Location, praxisnahe Vorträge: Die dritte Auflage des Sommertreffs der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt am 13. Juni 2026 war ein voller Erfolg.  Knapp 40 Zahnmedizinische Prophylaxe- und Verwaltungsassistentinnen sowie in Prophylaxe und Verwaltung tätige Zahnmedizinische Fachangestellte waren auf Einladung des Vorstandsreferenten Dr. Mario Dietze in die Magdeburger Hyparschale gekommen, um sich weiterzubilden und untereinander auszutauschen.

Den launigen Auftakt im hochkarätig besetzten Fortbildungsprogramm lieferte Dr. Christina Pappe M.Sc., Oberärztin von der Universität Leipzig. Die Ernährungszahnmedizinerin beleuchtete den Einfluss unserer Ernährung auf die (Zahn-)Gesundheit, insbesondere bei der Parodontitis-Behandlung, und hatte viele Tipps parat, die man Patienten in der täglichen Praxis mitgeben kann. Um Zahlen und Fakten ging es anschließend bei Dr. Ann-Kathrin Arp, Monika Dietschmann und Jennifer Wetendorf von Dentability. Sie erklärten, wie man der Praxis ein einzigartiges Profil verpasst, was eine PZR aus betriebswirtschaftlicher Sicht kosten sollte und wo noch ungenutzte Potenziale liegen. Den praxisnahen Abschluss bildete Friedrich Hasse mit einem Training zum schnelleren und effizienteren Lesen, was ZMP und ZMV die Bildschirmarbeit deutlich erleichtern soll. Bei Cocktails und Snacks im nahen Montego Beach Club klang der 3. Sommertreff der ZÄK aus.

Ein dringender Aufruf an Nachzügler

Elektronischer Heilberufsausweis
Ein dringender Aufruf an Nachzügler: Unterzeichnen von E-Rezepten, eAUs oder EBZ-Nachrichten ab 30. Juni 2026 nicht mehr möglich!

Haben Sie schon gehandelt?

Ein dringender Aufruf an alle Betroffenen, die noch nicht aktiv geworden sind. Zu viele Inhaberinnen und Inhaber von elektronischen Heilberufsausweisen haben noch nicht auf die Anschreiben ihrer Anbieter reagiert. Seit Monaten läuft der Tausch elektronischer Heilberufsausweise (eHBA). Sowohl eHBAs der Generation 2.0 als auch eHBAs mit IDEMIA-Chips müssen spätestens bis zum 30.06.2026 getauscht werden. Nach Auskunft der gematik ist keine Fristverlängerung zu erwarten. Betroffene Zahnärztinnen und Zahnärzte, die den Tausch noch nicht vollzogen haben, werden dringend gebeten, auf die Nachrichten der Anbieter zu reagieren und den Tauschprozess zu starten. Die zu tauschenden Karten werden spätestens zum 30. Juni 2026 gesperrt – auch ohne Zutun der Karteninhaber. Ein Unterzeichnen von E-Rezepten, eAUs oder EBZ-Nachrichten ist dann nicht mehr möglich!

Wer ist betroffen?

Bis zum 30. Juni 2026 müssen alle eHBA der Generation 2 sowie eHBAs mit Chips des Herstellers Idemia gegen neue Karten ausgetauscht werden. Betroffen sind daher

  • alle eHBAs von SHC, die bis Mitte November 2025 ausgegeben wurden,
  • alle eHBAs von D-Trust, die bis einschließlich Januar 2025 ausgegeben wurden, sowie
  • alle eHBAs von medisign, die auf der Rückseite die Kennung „G2“ statt „G2.1“ tragen.

Die meisten Betroffenen sind bereits tätig geworden. Trotzdem fehlt von vielen Zahnärztinnen und Zahnärzten noch eine Rückmeldung. Diese sollten umgehend handeln!

Was bedeutet das für Zahnärztinnen und Zahnärzte?

Für alle elektronischen Heilberufsausweise, die nicht zu den oben genannten Gruppen gehören oder bereits ausgetauscht wurden ist kein weiterer Handlungsbedarf erforderlich.

Haben Sie jedoch eine entsprechende Aufforderung durch Ihren Anbieter (SHC, D-Trust oder medisign) erhalten, sind dieser noch nicht gefolgt und benötigen den eHBA für die weitere Teilnahme über den 30.06.2026 hinaus, dann müssen Sie umgehend reagieren. Bei den E-Mails der Anbieter handelt es sich nicht um Werbung oder Spam. Bitte informieren Sie auch das Praxispersonal, um entsprechende Korrespondenz zu erkennen.

Betroffene erhalten neue, sichere Karten als Austausch- oder Folgekarten, sofern alle persönlichen Daten gleich geblieben sind, oder eine neue Karte im Rahmen eines Neuantrags, falls Name oder Meldeadresse sich geändert haben. Sollten sich keine wesentlichen Kundendaten geändert haben, ist ein vereinfachtes Austauschverfahren vorgesehen. Der Kartentausch erfolgt bei allen Anbietern kostenneutral (die zusätzliche Laufzeit der Neukarte wird wie gewohnt berechnet). D-Trust bittet betroffene Kundinnen und Kunden, bei denen der eHBA getauscht werden muss und noch länger als 1 Jahr Restlaufzeit hat und diejenigen, die umgezogen sind, vor Bestellung mit dem Support der D-Trust in Kontakt zu treten. Dort erhalten Sie zur Restlaufzeit abgestimmte Gutscheine.

 

Weitere Informationen und Unterstützung finden Sie unter:

D-Trust:
News: https://www.d-trust.net/de/newsroom/news/austauschaktion-fuer-ehbas-d-trust-reagiert-auf-sicherheitsluecke-infineon-chips
FAQ: https://www.d-trust.net/de/support/ehba#idemia-kartentausch

SHC+CARE:
News & FAQ: https://shc-care.de/aktuelles/kartenausgabe-status/austausch-ehba/401

Medisign:
FAQ: https://www.medisign.de/support/article/sondertausch-2025-jetzt-zum-ehba-der-generation-2-1-wechseln/

„1.000 Jahre Gastfreundschaft“: Zahn(kul)tour führte zum Kloster Huysburg

„1.000 Jahre Gastfreundschaft“: Zahn(kul)tour führte zum Kloster Huysburg

Die Frühjahrsausgabe der interkulturellen Gesprächsreihe „Zahnkul)tour“ führte rund zwei Dutzend Zahnärztinnen und Zahnärzte am 27. Mai 2026 in den Landkreis Harz auf die Huysburg. Theologin Dr. Annette Schleinzer führte durch die nördlich von Halberstadt in 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel liegende historische Anlage und die Räume des Benediktinerklosters, die seit dem elften Jahrhundert Zufluchts- und Rückzugsort für Gläubige war – derzeit leben hier fünf Mönche.

Das ganze Jahr hindurch gibt es jedoch auch Veranstaltungen und Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 60 Personen auf Hotelstandard. Die Zahnärztinnen und Zahnärzte kamen mit Theologin Dr. Annette Schleinzer – die ihren Gästen ein kleines Orgelkonzert gab – bei einem anschließenden Imbiss auch über die Lage der (katholischen) Kirche in Sachsen-Anhalt und die Weltpolitik zu sprechen.

Erste Hilfe für Menschen in Not: Tombola-Erlös des Zahnärztetages an Projekt open.med übergeben

Erste Hilfe für Menschen in Not: Tombola-Erlös des Zahnärztetages an Projekt open.med übergeben

Strahlende Gesichter beim Team des Projektes open.med der Hilfsorganisation „Ärzte der Welt“ in Magdeburg: Am 29. April 2026 haben Dr. Nicole Primas als Vorstandsmitglied der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt und Zahnärztin Astrid Raedler einen symbolischen Spendenscheck über 3.875 Euro überreicht. Das Geld stammt aus dem Erlös der Tombola des 32. Zahnärztetages und -balls von ZÄK und GZMK im Januar und soll der Unterstützung der im November 2024 gestarteten zahnärztlichen Sprechstunde dienen, die dort einmal im Monat von Freiwilligen, darunter auch Dr. Nicole Primas und Astrid Raedler, betreut wird. Das Geld wird in die Anschaffung neuer Hand- und Winkelstücke  sowie den Kauf von Gebrauchsmaterialien fließen, berichtete Dr. Primas.

OpenMed Spendenübergabe
Dr. Nicole Primas (l.) und Zahnärztin Astrid Raedler (r.) haben den symbolischen Spendenscheck am 29. April 2026 an „Ärzte-der-Welt“-Direktorin Katri Bertram (Mitte) und das open.med-Team mit Fabian Kunze und Verena Ruhsert übergeben.

Magdeburg sei im Übrigen die einzige Anlaufstelle von „Ärzte der Welt“ in Deutschland, die zahnmedizinische Hilfe biete, ergänzte Katri Bertram, Direktorin der deutschen Sektion, und lobte das große Engagement des hiesigen Teams.

Das Projektteam von open.med, das erst im Januar die Auszeichnung als „Magdeburger des Jahres 2025“ erhalten hatte, wendet sich speziell an Menschen ohne Krankenversicherung. Und der Bedarf ist groß: Geschätzt 500.000 bis eine Million Menschen sollen in Deutschland betroffen sein, z. B. Deutsche, die ihre Versichertenbeiträge nicht mehr zahlen können oder EU-Bürger, die arbeitslos und länger als drei Monate im Land sind. open.med bietet in Kooperation mit Arzt- und Facharztpraxen wöchentlich eine allgemeinmedizinische Sprechstunde sowie psychiatrisch-psychotherapeutische und pädiatrische Sprechstunden an, die von Ehrenamtlern betreut werden. Außerdem hilft man Betroffenen beim Weg zurück in die Versicherung.

Die monatliche zahnärztliche Sprechstunde ist übrigens sehr gefragt: Im Schnitt kommen jedes Mal sechs Patienten, denen bei akuten Problemen dank Behandlungsstuhl und mobiler Dentaleinheit sofort geholfen werden kann. Deshalb haben die von der Zahnärztekammer koordinierten Ehrenamtler schon über Ausweitung auf einen zweiwöchigen Rhythmus nachgedacht, doch dafür bräuchte es noch mehr Helferinnen und Helfer. Interessierte können sich gerne bei Koordinatorin Julia Fleischer von der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt unter 0391 / 73939-17 oder fleischer@zahnaerztekammer-sah.de melden.

Kammerwahl 2026: Auszählung der Wahlbriefe

Kammerwahl 2026: Auszählung der Wahlbriefe

Mit großem Eifer haben die Mitglieder des Wahlausschusses und das Team der Geschäftsstelle der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt am 22. April 2026 unter der Aufsicht von Wahlleiter RA Torsten Hallmann und seiner Stellvertreterin Christina Glaser die zahlreich eingegangenen Wahlbriefe ausgezählt. Mehr als zwei Stunden dauerte es, die Briefe zu öffnen, Wahlausweise zu prüfen und die Stimmen auszuzählen.

 

Rund 2.500 Kammermitglieder waren aufgerufen, vom 9. bis 20. April 2026 die neuen Delegierten für die 9. Legislaturperiode zu wählen. Am 27. Juni 2026 findet dann die konstituierende Kammerversammlung statt. Dann werden ein neues Präsidium, ein neuer Vorstand sowie die Ausschüsse der Kammerversammlung gewählt. Wie immer ist diese Versammlung für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte des Landes Sachsen-Anhalt öffentlich.

Neue Ausgabe der Patientenzeitschrift „ZahnRat“ kommt aus Sachsen-Anhalt

Neue Ausgabe der Patientenzeitschrift „ZahnRat“ kommt aus Sachsen-Anhalt

Ziehen, Drücken, Puckern: Zahnschmerzen sind äußerst unangenehm und können ihre Ursache in einer Entzündung des Zahninneren haben. Wie Zahnärztinnen und Zahnärzte mit Hilfe einer Wurzelkanalbehandlung den Schmerz sprichwörtlich an der Wurzel packen, um Entzündung und Schmerzen zuverlässig zu beseitigen und den betroffenen Zahn möglichst langfristig zu erhalten, darüber klärt die neue Ausgabe 125 der Patientenzeitschrift „ZahnRat“ zur Endodontie auf. Autor Prof. Dr. Christian Gernhardt von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der auch Mitglied des Vorstandes der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt ist, informiert verständlich über Ursachen, Behandlungsverlauf und Nachsorge.

Zum ZahnRat: Die Patientenzeitschrift „ZahnRat“ erscheint vierteljährlich, wird seit mehr als 20 Jahren gemeinsam von den Landeszahnärztekammern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen sowie der KZV Sachsen-Anhalt herausgegeben und auch in Hessen verbreitet. Mit jeder Ausgabe widmet sich der ZahnRat einem zahnmedizinischen Thema. Die achtseitige Zeitschrift liegt kostenfrei in allen Zahnarztpraxen Sachsen-Anhalts aus und ist im Internet zum Lesen verfügbar. www.zahnrat.de