Das News Archiv der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt

Hochverdient: Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt fordert Bonus für Zahnmedizinische Fachangestellte

Hochverdient: Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt fordert Bonus für Zahnmedizinische Fachangestellte

Die Corona-Pandemie hat die rund 1.400 Zahnarztpraxen in Sachsen-Anhalt in den vergangenen zwei Jahren vor größte Herausforderungen gestellt. Zahnärztinnen und Zahnärzte und auch die Praxisteams hielten und halten trotz anfänglichem Mangel an Schutzausrüstung und Angst vor Ansteckung, privaten Einschränkungen wie Lockdowns, Homeschooling und geschlossenen Kitas sowie immer neuen gesetzlichen Auflagen wie der Test- und nun der Impfpflicht die zahnärztliche Versorgung in Sachsen-Anhalt aufrecht. „Von daher wäre es nur gerecht, wenn nicht nur Pflegekräfte, sondern auch Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte sowie Rettungssanitäter einen Corona-Bonus erhalten“, kommentierte Dr. Carsten Hünecke, Präsident der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt, einen entsprechenden Vorstoß der Bundestagsfraktion der Union.

„Das wäre zumindest eine symbolische Wertschätzung dieser Leistungen“, erklärte der Magdeburger Zahnarzt. Schließlich sei die Pandemie längst noch nicht überwunden. „Das Berufsbild der ZFA muss attraktiv bleiben – auch vor dem Hintergrund der gerade eingeführten Impfpflicht“, so Dr. Carsten Hünecke.

Der Antrag der Union sieht 500 Euro für Vollzeit- und 300 Euro für Teilzeitkräfte vor. Bislang sind in einem Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums nur neuerliche Boni für Pflegekräfte von bis zu 2.500 Euro vorgesehen. Mehr als eine Million Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Bundesländer (mit Ausnahme von Hessen) haben bis Ende März bereits eine steuerfreie Corona-Sonderzahlung von 1.300 Euro erhalten.

Behandlung von Geflüchteten aus der Ukraine sowie von Asylbewerbern und Asylbewerberinnen

Behandlung von Geflüchteten aus der Ukraine sowie von Asylbewerbern und Asylbewerberinnen

Das Piktogrammheft der Bundeszahnärztekammer und die fremdsprachigen Formulare zur Behandlung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern sind auch auf Ukrainisch verfügbar. Da jeden Tag mehr Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland ankommen, soll damit die Versorgung der Menschen in der Zahnarztpraxis erleichtert werden.

Das Piktogrammheft sowie die Formulare auf Ukrainisch und in vielen weiteren Sprachen finden Sie unter: https://www.bzaek.de/recht/behandlung-von-asylbewerbern-und-asylbewerberinnen.html (aktualisiert am 21.03.2022)

Bei der nächsten Zahn(kul)tour dreht sich alles um Kulturpflanzen

Bei der nächsten Zahn(kul)tour dreht sich alles um Kulturpflanzen

Inspiriert von der reichen Kulturlandschaft Sachsen-Anhalts, soll der Dialog von Zahnärzten mit Künstlern, Wissenschaftlern, Politikern und engagierten Menschen aus Sachsen-Anhalt initiiert werden.

 

Deshalb geht die traditionsreiche interdisziplinäre Gesprächsreihe der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt wieder „on tour“: Am Mittwoch, dem 4. Mai 2022, laden wir ab 17 Uhr herzlich ins IPK Leibniz-Institut Gatersleben ein. Dort arbeiten 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 35 Nationen an der Aufklärung grundlegender Prinzipien der Evolution, Entwicklung und Anpassungsfähigkeit wichtiger Kulturpflanzen. Mit seiner hochmodernen Forschungsinfrastruktur zur Erfassung und molekularen Analyse von Pflanzeneigenschaften weist das Institut ein europäisches Alleinstellungsmerkmal auf. In Verbindung mit dem Betrieb der Bundeszentralen Ex-situ-Genbank leistet das Institut wichtige Beiträge zur Erhaltung und Nutzbarmachung der biologischen Vielfalt für die Erfordernisse von morgen.

Neben einer Führung über das IPK-Gelände und durch die Gendatenbank erwartet uns ein Gespräch mit Institutsdirektor Prof. Dr. Andreas Graner zur Lebensbasis Pflanzenforschung. Dazu gibt es einen Imbiss und Getränke. Interessierte melden sich bitte bis 14. April 2022 per Mail (sage@zahnaerztekammer-sah.de), per Fax (0391 73939-20) oder Post (PF 3951, 39014 Magdeburg) bei der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt an.

 

Wir freuen uns auf Sie!

3 G-Zugangsmodell für Röntgenaktualisierungskurse

Ab sofort 3 G-Zugangsmodell für Röntgenaktualisierungskurse der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt möglich

Nach intensiver Rücksprache mit dem zuständigen Ministerium teilt die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt mit, dass ab sofort auch ein Anteil an Ungeimpften die Röntgenaktualisierungskurse besuchen können. Zwingend erforderlich ist für diesen Personenkreis die Vorlage einer schriftlichen oder elektronischen Bescheinigung über einen PoC-Antigen-Test (Schnelltest), der nicht älter als 24 Stunden ist!

Bitte melden Sie sich zeitnah, wenn bereits stornierte Kurse auf Grund der bisherigen 2-G-Regelung wieder belegt werden sollen. Vermerken Sie bei künftigen Anmeldungen für die Aktualisierungskurse, dass Sie zum Kreis der Ungeimpften zählen, damit die Zusammensetzung der Kurse nachvollziehbar ist.

Frisch gebackene ZMP freuen sich über ihren Abschluss

Frisch gebackene ZMP freuen sich über ihren Abschluss

Geschafft! Rund zwei Dutzend Zahnmedizinische Fachangestellte aus ganz Sachsen-Anhalt dürfen sich seit 2. Februar 2022 über den Abschluss als Zahnmedizinische Prophylaxeassistentinnen freuen. Beste Absolventin ist Anja Behrens aus der Barleber Praxis Schlutius. Gestartet im August 2020, dauerte der 27. ZMP-Kurs der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt pandemiebedingt länger als üblich und verlangte den Teilnehmerinnen, aber auch den Lehrkräften einiges ab. Es galt, 300 Stunden Theorie und 100 Stunden Praxis zu absolvieren. „Sie haben sich aufgewertet und sind nun die rechte Hand Ihrer Chefinnen und Chefs“, lobte Dr. Mario Dietze, Referent für Zahnärztliches Personal im Vorstand der ZÄK. Er freute sich über das gute Abschneiden der Klasse und lud die frisch gebackenen ZMP zur Teilnahme an den kommenden ZMP-/ZMV-Tagen ein, die am 13./14. Mai 2022 in Magdeburg stattfinden werden und ein buntes Programm für Fortbildung und Austausch bieten.

Die Kursteilnehmerinnen bedankten sich ihrerseits mit Blumen bei den Lehrkräften, vertreten durch Zahnärztin Silke Piasecki, Zahnärztin Dr. Tina Lange und ZMP Katrin Boockmann. „Wir können stolz auf uns sein!“, war ihr Fazit. Der nächste ZMP-Kurs der ZÄK Sachsen-Anhalt startet übrigens am 8. April 2022 und ist bereits komplett ausgebucht.

.

28. Zahnärztetag auf 30. April 2022 verschoben

28. Zahnärztetag auf 30. April 2022 verschoben

Die 28. Auflage des Zahnärztetages als gemeinsamer Fachtagung von ZÄK und GZMK sowie der abendliche Zahnärzteball werden unter Vorbehalt vom 29. Januar auf den 30. April 2022 verschoben. Das haben die Organisatoren mit Blick auf das aktuelle Pandemiegeschehen entschieden.

 

Anmeldungen werden für den neuen Termin nicht übernommen. Die Zahnärztekammer bittet daher alle bisher angemeldeten Gäste, sich für den neuen Termin erneut anzumelden. Auch etwaige gebuchte Hotelübernachtungen sind durch die Gäste selbst zu stornieren. Das Rahmenthema „Bildgebende Verfahren und Schmerzausschaltung“ mit zwei Fachvorträgen und einem Festvortrag sollen gleich bleiben. Informationen und Anmeldeformulare gibt es in den Februar-ZN sowie bei Florian Wiedmann, wiedmann@zahnaerztekammer-sah.de oder 0391 739 39 14.

Einführung des E-Rezeptes wird auf unbestimmte Zeit verschoben

Einführung des E-Rezeptes wird auf unbestimmte Zeit verschoben

Die Einführung des E-Rezeptes wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Diese Entscheidung hat das Bundesgesundheitsministerium am 20.12.2021 getroffen. Grund: Die erforderlichen technischen Voraussetzungen liegen flächendeckend noch nicht vor.

28. Zahnärztetag lockt mit interessanten Vorträgen

28. Zahnärztetag lockt mit interessanten Vorträgen

Am 29. Januar 2022 findet in Magdeburg die 28. Auflage des Zahnärztetages als gemeinsame Fachtagung von ZÄK und GZMK statt. Die Veranstaltung findet unter 2Gplus-Auflagen statt! Das Rahmenthema lautet „Bildgebende Verfahren und Schmerzausschaltung“. Es erwarten Sie zwei Fachvorträge und ein Festvortrag sowie die Verleihung des Förderpreises der ZÄK und natürlich kollegialer Austausch. Und abends lädt der traditionelle Zahnärzteball zum beschwingten Feiern ein!

Informationen und Anmeldeformulare gibt es in den aktuellen ZN sowie bei Florian Wiedmann:

wiedmann@zahnaerztekammer-sah.de oder

Tel. 0391 739 39 14

Hotel Herrenkrug

Zahnschmerzen an den Feiertagen? Das ist zu beachten!

Zahnschmerzen an den Feiertagen? Das ist zu beachten!

Schokolade lutschen, Mandeln knacken, Ente knabbern, Glühwein trinken – in den letzten Wochen des Jahres dreht sich alles um Gaumenfreuden. Die Geschmacksnerven freuen sich, aber die Zähne werden einer Bewährungsprobe unterstellt. Schnell kann es passieren, dass bereits angegriffene Zähne über die Feiertage zu unerträglichen Schmerzen führen. Doch was dann? Die Zahnärztin oder der Zahnarzt des Vertrauens ist in den Betriebsferien, wer übernimmt den Notdienst?

„Für plötzlich auftretende Krankheitsfälle der Zähne und des Mundraumes bietet die Zahnärzteschaft Sachsen-Anhalts ihren Patienten in der sprechstundenfreien Zeit überall im Land Notfall-Sprechstunden an. Sie werden von Zahnärztinnen und Zahnärzten geleistet, die dafür an den Wochenenden und Feiertagen ihre Praxis stundenweise geöffnet halten und sich zusätzlich in Rufbereitschaft befinden“, erklärt Dr. Dirk Wagner, Vorstandsmitglied der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt und Zahnarzt in Magdeburg. Die Notaufnahme des Universitätsklinikums Magdeburg sei bei Zahnschmerzen nicht die richtige Anlaufstelle, betont er.

Zu beachten ist jedoch, dass es sich beim zahnärztlichen Notdienst nicht um eine normale Sprechstunde und auch nicht um eine Praxisvertretung wie z. B. während des Urlaubs handelt. „Sie ist allein zur Behandlung dringender, nicht aufschiebbarer Fälle eingerichtet – beispielsweise Schmerzen, eitrige Entzündungen oder auch Nachblutungen nach zahnmedizinisch-chirurgischen Eingriffen. Der Zahnarzt kann und darf hier nur Maßnahmen zur Schmerzbeseitigung und –linderung und zur Verhinderung eines Fortschreitens der akuten Krankheitssituation des Patienten ergreifen“, so Dirk Wagner. Jeder Notfall-Patient sollte sich zur weiteren Behandlung und zum Abschluss der begonnenen Therapie bei seinem Hauszahnarzt in dessen regulärer Sprechstunde vorstellen.

 

Wer den Notdienst jeweils sicherstellt, ist auf der Internetseite der Zahnärztekammer www.zaek-sa.de/patienten/zahnaerztlicher-notdienst// und in regionalen Tageszeitungen veröffentlicht oder über die Rettungsleitstellen der Kreise sowie Notfallbereitschaften der Krankenhäuser zu erfahren.