Das News Archiv der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt

Ein dringender Aufruf an Nachzügler

Elektronischer Heilberufsausweis
Ein dringender Aufruf an Nachzügler: Unterzeichnen von E-Rezepten, eAUs oder EBZ-Nachrichten ab 30. Juni 2026 nicht mehr möglich!

Haben Sie schon gehandelt?

Ein dringender Aufruf an alle Betroffenen, die noch nicht aktiv geworden sind. Zu viele Inhaberinnen und Inhaber von elektronischen Heilberufsausweisen haben noch nicht auf die Anschreiben ihrer Anbieter reagiert. Seit Monaten läuft der Tausch elektronischer Heilberufsausweise (eHBA). Sowohl eHBAs der Generation 2.0 als auch eHBAs mit IDEMIA-Chips müssen spätestens bis zum 30.06.2026 getauscht werden. Nach Auskunft der gematik ist keine Fristverlängerung zu erwarten. Betroffene Zahnärztinnen und Zahnärzte, die den Tausch noch nicht vollzogen haben, werden dringend gebeten, auf die Nachrichten der Anbieter zu reagieren und den Tauschprozess zu starten. Die zu tauschenden Karten werden spätestens zum 30. Juni 2026 gesperrt – auch ohne Zutun der Karteninhaber. Ein Unterzeichnen von E-Rezepten, eAUs oder EBZ-Nachrichten ist dann nicht mehr möglich!

Wer ist betroffen?

Bis zum 30. Juni 2026 müssen alle eHBA der Generation 2 sowie eHBAs mit Chips des Herstellers Idemia gegen neue Karten ausgetauscht werden. Betroffen sind daher

  • alle eHBAs von SHC, die bis Mitte November 2025 ausgegeben wurden,
  • alle eHBAs von D-Trust, die bis einschließlich Januar 2025 ausgegeben wurden, sowie
  • alle eHBAs von medisign, die auf der Rückseite die Kennung „G2“ statt „G2.1“ tragen.

Die meisten Betroffenen sind bereits tätig geworden. Trotzdem fehlt von vielen Zahnärztinnen und Zahnärzten noch eine Rückmeldung. Diese sollten umgehend handeln!

Was bedeutet das für Zahnärztinnen und Zahnärzte?

Für alle elektronischen Heilberufsausweise, die nicht zu den oben genannten Gruppen gehören oder bereits ausgetauscht wurden ist kein weiterer Handlungsbedarf erforderlich.

Haben Sie jedoch eine entsprechende Aufforderung durch Ihren Anbieter (SHC, D-Trust oder medisign) erhalten, sind dieser noch nicht gefolgt und benötigen den eHBA für die weitere Teilnahme über den 30.06.2026 hinaus, dann müssen Sie umgehend reagieren. Bei den E-Mails der Anbieter handelt es sich nicht um Werbung oder Spam. Bitte informieren Sie auch das Praxispersonal, um entsprechende Korrespondenz zu erkennen.

Betroffene erhalten neue, sichere Karten als Austausch- oder Folgekarten, sofern alle persönlichen Daten gleich geblieben sind, oder eine neue Karte im Rahmen eines Neuantrags, falls Name oder Meldeadresse sich geändert haben. Sollten sich keine wesentlichen Kundendaten geändert haben, ist ein vereinfachtes Austauschverfahren vorgesehen. Der Kartentausch erfolgt bei allen Anbietern kostenneutral (die zusätzliche Laufzeit der Neukarte wird wie gewohnt berechnet). D-Trust bittet betroffene Kundinnen und Kunden, bei denen der eHBA getauscht werden muss und noch länger als 1 Jahr Restlaufzeit hat und diejenigen, die umgezogen sind, vor Bestellung mit dem Support der D-Trust in Kontakt zu treten. Dort erhalten Sie zur Restlaufzeit abgestimmte Gutscheine.

 

Weitere Informationen und Unterstützung finden Sie unter:

D-Trust:
News: https://www.d-trust.net/de/newsroom/news/austauschaktion-fuer-ehbas-d-trust-reagiert-auf-sicherheitsluecke-infineon-chips
FAQ: https://www.d-trust.net/de/support/ehba#idemia-kartentausch

SHC+CARE:
News & FAQ: https://shc-care.de/aktuelles/kartenausgabe-status/austausch-ehba/401

Medisign:
FAQ: https://www.medisign.de/support/article/sondertausch-2025-jetzt-zum-ehba-der-generation-2-1-wechseln/

„1.000 Jahre Gastfreundschaft“: Zahn(kul)tour führte zum Kloster Huysburg

„1.000 Jahre Gastfreundschaft“: Zahn(kul)tour führte zum Kloster Huysburg

Die Frühjahrsausgabe der interkulturellen Gesprächsreihe „Zahnkul)tour“ führte rund zwei Dutzend Zahnärztinnen und Zahnärzte am 27. Mai 2026 in den Landkreis Harz auf die Huysburg. Theologin Dr. Annette Schleinzer führte durch die nördlich von Halberstadt in 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel liegende historische Anlage und die Räume des Benediktinerklosters, die seit dem elften Jahrhundert Zufluchts- und Rückzugsort für Gläubige war – derzeit leben hier fünf Mönche.

Das ganze Jahr hindurch gibt es jedoch auch Veranstaltungen und Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 60 Personen auf Hotelstandard. Die Zahnärztinnen und Zahnärzte kamen mit Theologin Dr. Annette Schleinzer – die ihren Gästen ein kleines Orgelkonzert gab – bei einem anschließenden Imbiss auch über die Lage der (katholischen) Kirche in Sachsen-Anhalt und die Weltpolitik zu sprechen.

Erste Hilfe für Menschen in Not: Tombola-Erlös des Zahnärztetages an Projekt open.med übergeben

Erste Hilfe für Menschen in Not: Tombola-Erlös des Zahnärztetages an Projekt open.med übergeben

Strahlende Gesichter beim Team des Projektes open.med der Hilfsorganisation „Ärzte der Welt“ in Magdeburg: Am 29. April 2026 haben Dr. Nicole Primas als Vorstandsmitglied der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt und Zahnärztin Astrid Raedler einen symbolischen Spendenscheck über 3.875 Euro überreicht. Das Geld stammt aus dem Erlös der Tombola des 32. Zahnärztetages und -balls von ZÄK und GZMK im Januar und soll der Unterstützung der im November 2024 gestarteten zahnärztlichen Sprechstunde dienen, die dort einmal im Monat von Freiwilligen, darunter auch Dr. Nicole Primas und Astrid Raedler, betreut wird. Das Geld wird in die Anschaffung neuer Hand- und Winkelstücke  sowie den Kauf von Gebrauchsmaterialien fließen, berichtete Dr. Primas.

OpenMed Spendenübergabe
Dr. Nicole Primas (l.) und Zahnärztin Astrid Raedler (r.) haben den symbolischen Spendenscheck am 29. April 2026 an „Ärzte-der-Welt“-Direktorin Katri Bertram (Mitte) und das open.med-Team mit Fabian Kunze und Verena Ruhsert übergeben.

Magdeburg sei im Übrigen die einzige Anlaufstelle von „Ärzte der Welt“ in Deutschland, die zahnmedizinische Hilfe biete, ergänzte Katri Bertram, Direktorin der deutschen Sektion, und lobte das große Engagement des hiesigen Teams.

Das Projektteam von open.med, das erst im Januar die Auszeichnung als „Magdeburger des Jahres 2025“ erhalten hatte, wendet sich speziell an Menschen ohne Krankenversicherung. Und der Bedarf ist groß: Geschätzt 500.000 bis eine Million Menschen sollen in Deutschland betroffen sein, z. B. Deutsche, die ihre Versichertenbeiträge nicht mehr zahlen können oder EU-Bürger, die arbeitslos und länger als drei Monate im Land sind. open.med bietet in Kooperation mit Arzt- und Facharztpraxen wöchentlich eine allgemeinmedizinische Sprechstunde sowie psychiatrisch-psychotherapeutische und pädiatrische Sprechstunden an, die von Ehrenamtlern betreut werden. Außerdem hilft man Betroffenen beim Weg zurück in die Versicherung.

Die monatliche zahnärztliche Sprechstunde ist übrigens sehr gefragt: Im Schnitt kommen jedes Mal sechs Patienten, denen bei akuten Problemen dank Behandlungsstuhl und mobiler Dentaleinheit sofort geholfen werden kann. Deshalb haben die von der Zahnärztekammer koordinierten Ehrenamtler schon über Ausweitung auf einen zweiwöchigen Rhythmus nachgedacht, doch dafür bräuchte es noch mehr Helferinnen und Helfer. Interessierte können sich gerne bei Koordinatorin Julia Fleischer von der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt unter 0391 / 73939-17 oder fleischer@zahnaerztekammer-sah.de melden.

Kammerwahl 2026: Auszählung der Wahlbriefe

Kammerwahl 2026: Auszählung der Wahlbriefe

Mit großem Eifer haben die Mitglieder des Wahlausschusses und das Team der Geschäftsstelle der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt am 22. April 2026 unter der Aufsicht von Wahlleiter RA Torsten Hallmann und seiner Stellvertreterin Christina Glaser die zahlreich eingegangenen Wahlbriefe ausgezählt. Mehr als zwei Stunden dauerte es, die Briefe zu öffnen, Wahlausweise zu prüfen und die Stimmen auszuzählen.

 

Rund 2.500 Kammermitglieder waren aufgerufen, vom 9. bis 20. April 2026 die neuen Delegierten für die 9. Legislaturperiode zu wählen. Am 27. Juni 2026 findet dann die konstituierende Kammerversammlung statt. Dann werden ein neues Präsidium, ein neuer Vorstand sowie die Ausschüsse der Kammerversammlung gewählt. Wie immer ist diese Versammlung für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte des Landes Sachsen-Anhalt öffentlich.

Neue Ausgabe der Patientenzeitschrift „ZahnRat“ kommt aus Sachsen-Anhalt

Neue Ausgabe der Patientenzeitschrift „ZahnRat“ kommt aus Sachsen-Anhalt

Ziehen, Drücken, Puckern: Zahnschmerzen sind äußerst unangenehm und können ihre Ursache in einer Entzündung des Zahninneren haben. Wie Zahnärztinnen und Zahnärzte mit Hilfe einer Wurzelkanalbehandlung den Schmerz sprichwörtlich an der Wurzel packen, um Entzündung und Schmerzen zuverlässig zu beseitigen und den betroffenen Zahn möglichst langfristig zu erhalten, darüber klärt die neue Ausgabe 125 der Patientenzeitschrift „ZahnRat“ zur Endodontie auf. Autor Prof. Dr. Christian Gernhardt von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der auch Mitglied des Vorstandes der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt ist, informiert verständlich über Ursachen, Behandlungsverlauf und Nachsorge.

Zum ZahnRat: Die Patientenzeitschrift „ZahnRat“ erscheint vierteljährlich, wird seit mehr als 20 Jahren gemeinsam von den Landeszahnärztekammern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen sowie der KZV Sachsen-Anhalt herausgegeben und auch in Hessen verbreitet. Mit jeder Ausgabe widmet sich der ZahnRat einem zahnmedizinischen Thema. Die achtseitige Zeitschrift liegt kostenfrei in allen Zahnarztpraxen Sachsen-Anhalts aus und ist im Internet zum Lesen verfügbar. www.zahnrat.de

Erinnerung: Austausch von eHBAs

Erinnerung: Austausch von eHBAs

Seit einigen Monaten laufen zwei Maßnahmen zum Tausch von elektronischen Heilberufsausweisen (eHBA): Sowohl eHBAs der Generation 2.0 als auch eHBAs mit IDEMIA-Chips müssen bis 30. Juni 2026 getauscht werden. Ein Aufruf an alle Betroffene, die noch nicht aktiv geworden sind.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik Zahnärzte/Mitgliederverwaltung.

Letzte Versammlung der Kreisstellenvorsitzenden in dieser Legislatur

Letzte Versammlung der Kreisstellenvorsitzenden in dieser Legislatur

Zum letzten Treffen der Legislaturperiode begrüßte Kammerpräsident Dr. Carsten Hünecke am 25. März 2026 die Vorsitzenden der Kreisstellen in der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt. Neben einem Austausch zur aktuellen Gesundheitspolitik stand vor dem Hintergrund schrumpfender Praxiszahlen erneut vor allem die Zukunft des zahnärztlichen Notdienstes in Sachsen-Anhalt auf der Tagesordnung. Den Vorsitzenden der Kreisstellen wurde ein digitales System zur Organisation der Notdienste vorgestellt, wie es bereits andere zahnärztliche Körperschaften in Deutschland nutzen. Dabei würden die Notdienstzeiten harmonisiert, die Organisation zentralisiert und die Belastung für die Praxen im Land halbiert. Für Änderungen beim Notdienst müsste jedoch die entsprechende Ordnung novelliert werden, was die Delegierten der Kammerversammlung frühestens im Herbst 2026 beschließen könnten.

 

Als weiteres Thema diskutierten die Vorsitzenden der Kreisstellen den wachsenden Anteil an Auszubildenden zum/zur Zahnmedizinischen Fachangestellten mit Migrationshintergrund – im aktuellen Lehrjahr liegt dieser durch Förderprogramme wie „Viethoga“ bei 39 Prozent. Vielfach zeige sich jedoch in der Praxis und der Berufsschule, dass die Deutschkenntnisse der Auszubildenden zu wünschen übrig lassen.

Patientenberatung in Dessau: Letzte Sprechstunde mit Dr. Brauner

Patientenberatung in Dessau: Letzte Sprechstunde mit Dr. Brauner

Ein letztes Mal hat Dr. Klaus Brauner am 9. März 2026 Informationsmaterial, Schreibmaterial und Beraterbögen zurechtgelegt und wartet in seinem Büro in den Räumen des Klinischen Krebsregisters Sachsen-Anhalt im Rathauscenter Dessau auf die erste Patientin. Nach knapp fünf Jahren beendet der 79-Jährige in diesen Tagen seine Tätigkeit als Patientenberater für den Osten Sachsen-Anhalts. „Das hat mir Spaß gemacht, es war eine abwechslungsreiche Tätigkeit“, denkt der ehemalige stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt zurück. Oft sei es den Patienten um die Erklärung des Behandlungsablaufs oder die Suche nach einer geeigneten Fachzahnarztpraxis gegangen, seltener um den Heil- und Kostenplan. Aber meist habe sich dieser als korrekt erwiesen, so Dr. Brauner. Seiner Erfahrung nach komme die Aufklärung der Patienten in der Praxis hin und wieder zu kurz bzw. haben diese altersbedingt nicht alles verstanden. Hier konnte die Patientenberatung der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt wertvolle Unterstützung leisten.

Die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt startete ihre Patientenberatung am 1. Februar 1997. In den vergangenen 29 Jahren sind mehr als 13.500 Patienten beraten worden. Knapp die Hälfte der Gespräche drehte sich um die Themen Zahnersatz und Implantate. Die Patienten waren zufrieden – 90 Prozent würden die Beratung weiterempfehlen. Aufgrund geringer Nachfrage und der Aufgabe der Räumlichkeiten des Krebsregisters, wo sich die ZÄK eingemietet hatte, wird es jedoch künftig keine persönliche Patientenberatung in Dessau-Roßlau mehr geben. Patienten können dann die persönliche Beratung in Magdeburg oder Halle (Saale) nutzen oder sich telefonisch bzw. per E-Mail beraten lassen. Alle Informationen gibt es unter  www.zaek-sa.de/patienten/patientenberatung-sachsen-anhalt/

Jungen-Zukunftstag – Boys’Day am 23. April 2026

Jungen-Zukunftstag – Boys’Day am 23. April 2026

Am 23. April 2026 findet der Jungen-Zukunftstag – Boys’Day statt. Geben Sie Jungen einen Einblick in Ihren Berufsalltag des Zahnmedizinischen Fachangestellten. Fördern Sie den Nachwuchs bei der Berufswahl und wecken sie Talente! Der Boys’Day vermittelt Einblicke in Ausbildungen und Berufe, in denen bisher nur wenige Männer arbeiten, also auch in den des Zahnmedizinischen Fachangestellten.

Bild Boys Day 2026

Auch die Zahnärztekammer beteiligt sich mit einem Angebot am Boys’Day und gibt Jugendlichen Einblicke in Theorie und Praxis des Ausbildungsberufs „ZFA“.

Einrichtungen und Unternehmen, die ihre Türen am Boys’Day öffnen möchten, können ihr Angebot auf dem  Boys’Day – Radar eintragen. Seien Sie dabei und finden Sie ggf. sogar Nachwuchs für Ihre Praxis.

„AzuBiss“: Mundgesund im Pflegeheim

„AzuBiss“: Mundgesund im Pflegeheim

Der Anteil pflegebedürftiger Menschen an der Gesamtbevölkerung Sachsen-Anhalts liegt einer aktuellen Mitteilung des Landesamtes für Statistik zufolge bereits bei 10 %, bis 2040 soll die Zahl auf 220.200 Pflegebedürftige ansteigen, was 12 % der Bevölkerung entspricht – gleichzeitig schrumpft das Arbeitskräftepotenzial im Land deutlich (– 21 %). Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig Projekte wie „AzuBiss“ sind. Die gemeinsamen Projekttage „AzuBiss“ der Berufsbildenden Schule (BBS) „Otto Schlein“ in Magdeburg und des Referates Prävention der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt gibt es bereits seit 2013, in der aktuellen Form fanden sie im Februar und März 2026 bereits zum neunten Mal statt.

Das Prinzip ist so simpel wie genial: Auszubildende als Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) und als Pflegefachfrauen/-männer der BBS im zweiten Lehrjahr lernen mehr über die Zahn- und Mundgesundheit Pflegebedürftiger und schauen über den Tellerrand der anderen Berufsgruppe. Ursprünglich waren auch die Zahntechnik-Auszubildenden mit von der Partie. Neu in diesem Jahr: Nach einem Impulsvortrag von ZÄK-Präventionsreferentin Dr. Nicole Primas ging es in die Gruppenarbeit und die Auszubildenden erarbeiteten sich gemeinsam Wissen über Themen wie Krankheiten des Mundraumes, Auswirkungen von Medikamenten oder Möglichkeiten zur Reduzierung von Barrieren. Praktisch ging es weiter: In Stationsarbeit konnten die Auszubildenden nachfühlen, wie es ist, gebrechlich zu sein. Möglich macht dies z. B. der Altersanzug „Gert“ der ZÄK. ZÄK-Mitarbeiterin Julia Fleischer demonstrierte aber auch, wie schwierig es ist, mit Tremor Dokumente auszufüllen bzw. diese mit alterstypischen Augenkrankheiten unter Zeitdruck zu lesen. Im Pflegekabinett wurde das Umlagern von Patienten geübt und Dr. Nicole Primas demonstrierte, wie man bei bettlägerigen Menschen am besten Mundpflege betreibt. Der Projekttag „AzuBiss“ ist mittlerweile fester Bestandteil der Ausbildung an der BBS „Otto Schlein“. Entstanden ist das Projekt „AzuBiss“ ursprünglich aus der Initiative „Altern mit Biss“ gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheit (LVG), weil das Pflegepersonal in Sachsen-Anhalt immer noch Wissensdefizite beim Thema Mundgesundheit bei Pflegebedürftigen aufweist.