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Versand von Patientenunterlagen

 

Eine Frage wird momentan häufig an die Kammer herangetragen: "Muss der Patient zustimmen, wenn ich sein Röntgenbild an den Kollegen weiterleite? Darf ich den Befundbericht an einen Nachbehandler weitergeben?" - Die Antwort für beide Fragen lautet: der Patient muss der Weitergabe seiner Unterlagen zustimmen. Dies sollte zumindest schriftlich in der Patientenakte erfolgen.

Wie kann ich die Daten sicher weitergeben?

 1. Mit der Post - die Schreiben unterliegen dem Briefgeheimnis. Wenn Sie noch den Vermerk "persönlich" dazuschreiben, sind Sie auf der sicheren Seite.

2. E-Mail - die E-Mail muss in diesem Fall so verschlüsselt sein, dass die personenbezogenen Daten nicht veränderbar, manipulierbar oder von Unbefugten gelesen werden können. Nutzen kann man zum Beispiel Pack-Programme wie ZIP oder RAR. Solche Programme sind auch kostenlos im Netz zur Nutzung z. B. 7zip. Das Passwort zur Verschlüsselung geben Sie direkt an die andere Praxis weiter.

 

Sind Sie gesetzlich zur Weitergabe von Unterlagen und Daten Verpflichtet, zum Beispiel zum Zwecke der Abrechnung oder der Qualitätsprüfung, dann brauchen Sie keine Einwilligung des Patienten. Das betrifft zum Beispiel den Austausch mti der KZV, der Zahnärztlichen Stelle Röntgen, die gesetzliche Unfallversicherung oder den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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