ZÄK startet mit neuem Vorstand in die 9. Legislatur

Die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt startet mit einem verjüngten Vorstand in ihre 9. Legislaturperiode (2026–2031): Am 27. Juni 2026 sind die im Frühjahr gewählten Delegierten der Kammerversammlung als höchstem Gremium der Zahnärzteschaft des Landes zur konstituierenden Sitzung zusammengetreten und haben aus ihren Reihen mit großer Mehrheit apl. Prof. med. dent. habil. Dr. Christian Gernhardt aus Halle (Saale) als neuen Kammerpräsidenten gewählt. Ihm zur Seite steht als Vizepräsident Dr. med. dent. Matthias Richter aus Wernigerode. Den Vorstand vervollständigen Dr. med. dent. Nicole Primas aus Magdeburg und Dr. med. dent. Mario Dietze aus Merseburg sowie Zahnarzt Sebastian Müller aus Lutherstadt Wittenberg und Zahnarzt Stephan Dreihaupt aus Kehnert in der Altmark.

„Wir müssen die Bedingungen schaffen, um ein zahnmedizinisches Zuwanderungsland zu werden“, sagte der neue Kammerpräsident mit Blick auf den demografischen Wandel und die Versorgungssituation in Sachsen-Anhalt. Eine klare Absage erteilte Prof. Gernhardt, der stellvertretender Direktor der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie im Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle (Saale) ist, den Plänen der Bundesregierung für einen Fachzahnarztvorbehalt in der Kieferorthopädie. „Es gibt nur eine Zahnmedizin. Nur wenn wir im Berufsstand gemeinsam auftreten, erreichen wir etwas“, so der 55-Jährige.

Der neue Vorstand der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt in der 9. Legislatur: Präsident apl. Prof. Christian Gernhardt (r.) mit seinem Vizepräsidenten Dr. Matthias Richter (l.) und den Beisitzern Zahnarzt Sebastian Müller, Dr. Nicole Primas, Dr. Mario Dietze und Stephan Dreihaupt (v.l.n.r.). Foto: ZÄK Sachsen-Anhalt