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17.08.2018

Politik trifft Ärzte- und Zahnärzteschaft

 

ZÄK-Präsident Dr. Carsten Hünecke, Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne, ZÄK-Geschäftsführerin Christina Glaser und Dr. Klaus Holst,Leiter der vdek Landesvertretung Sachsen-Anhalt (v.l.)Grillen bei Doctor Eisenbarth – unter diesem Motto veranstalteten die Ärztekammer Sachsen-Anhalt und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA) am 15. September einen besonderen parlamentarischen Abend. Im Haus der Heilberufe in Magdeburg pflegten neben vielen Landtagsabgeordneten aus den Fraktionen auch Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne und der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Armin Willingmann, den Kontakt mit Ärzten und Zahnärzten. Der Vorstandsvorsitzende der KVSA, Dr. Burkhard John, und Ärztekammerpräsidentin Dr. Simone Heinemann-Meerz bewerteten in ihren Grußworten den Entwurf eines neuen Gesetzes zur Verbesserung des Terminservice und der Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz, TSVG). 

 

Der Entwurf sieht etwa vor, dass Ärzte in ihren Praxen mindestens 25 Sprechstunden pro Woche anbieten müssen und davon mindestens fünf im Rahmen einer offenen Sprechstunde. Die in den KVen eingerichteten Terminservicestellen (TSS) sollen an sieben Tagen in der Woche für 24 Stunden erreichbar sein und natürlich auch entsprechende Termine zeitnah vermitteln. Aus Sicht der Ärzteschaft bedeutet dies einen erheblichen Eingriff in die Organisationshoheit der Praxen und einen Bruch mit dem Prinzip der Selbstverwaltung. Um die Versorgung in ländlichen Gebieten zu verbessern, sieht der Gesetzesentwurf ebenfalls entsprechende Regelungen vor. Hier soll es eine zusätzliche Finanzierung von Arztpraxen in unterversorgten Bereichen geben. 

 

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