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17.01.2018

Firma nutzt Angst vor Fluoriden für eigene Werbung aus

 

Mit TV-Spots und sogenZahnbürsten. Foto: Fotoliaannten "Advertorials" (Textanzeigen) wirbt derzeit die Firma Dr. Wolff für ihre fluoridfreie Zahncreme – und setzt dabei gezielt auf (unberechtigte) Ängste vor Fluoriden in der Bevölkerung. Erste Verbraucherschützer würden nach einem Fluorid-Verbot rufen, heißt es darin. Die Bundeszahnärztekammer hat reagiert und ihre Stellungnahme zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Fluoriden aktuell auf die Startseite der BZÄK-Internetseite gezogen. 

 

Die Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasta ist eine der wirksamsten kariesvorbeugenden Maßnahmen. Fluoride sind eines der weltweit am gründlichsten untersuchten Medikamente – in mehr als 300.000 Studien sei bisher kein Hinweis auf eine etwaige Gefährdung der Gesundheit gefunden worden, so die BZÄK. Fluoride hemmen das Herauslösen von Mineralien aus der Zahnoberfläche nach einem Säureangriff und fördern die Remineralisierung des Zahnes. Chemisch gesehen bestehen Fluoride aus den Elementen Natrium oder Kalzium und Fluor. Sie sind nahe verwandt mit dem Kochsalz und stellen wichtige Spurenelemente für den menschlichen Körper dar.

 

 

 

 

 

 

 

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