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05.07.2013

Was sagen ZÄK und KZV zu dem hohen Beratungsanteil an zahnmedizinischen Fragen bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland?

 

Frage der Woche

 

In der Tat sagt der Jahresbericht der UPD aus, dass der Beratungsbedarf zur zahnmedizinischen Versorgung besonders hoch ist – 5.100 von insgesamt rund 75.000 Beratungskontakten. Allerdings gibt es auch keinen anderen medizinischen Bereich, in dem einerseits der Patient unter so vielen Therapiemöglichkeiten wählen kann und in dem er andererseits aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen so stark an den Kosten privat beteiligt ist – man denke an die Zahnersatzversorgung, an die Mehrkostenregelung in der Füllungstherapie und an präventive Leistungen wie die PZR. Da ist im Vorfeld mehr zu bedenken und abzuwägen als in anderen Bereichen, und das bringt natürlich auch mehr Beratungsbedarf mit sich.

 

28.06.2013

Wie bewerten Zahnärztinnen und Zahnärzte die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen?

 

Frage der Woche

 

Seit Beginn des Jahres steht der Zahnärzteschaft ein Online-Bewertungsportal zur Verfügung, das die gewohnte Bewertungspraxis gewissermaßen auf den Kopf stellt: Denn hier werden nicht die Leistungen der Zahnarztpraxen durch Patienten bewertet. Vielmehr hat die Zahnärzteschaft dieses Mal selbst Gelegenheit, die für sie relevanten Leistungen der Krankenkassen zu bewerten. Die ersten Ergebnisse hat die KZBV nun veröffentlicht.

 

20.06.2013

Was ist aus der Liga der Kariesfreien Sachsen-Anhalts 2013 geworden?

 

Frage der Woche

 

Der Wettbewerb um die Verlosung von Preisen ist abgeschlossen, und der gemeinsame Presseausschuss hat unter Ausschluss des Rechtsweges die Gewinner von insgesamt zwölf Haupt- und 40 „Trost“-Preisen ermittelt. Insgesamt gingen 1.011 Bewerbungen ein, und 1.006 Patienten konnten in die Liga aufgenommen werden. Die jüngsten Mitglieder sind gerade ein Jahr alt, die beiden ältesten – eine Dame aus Magdeburg und ein Herr aus Gardelegen – blicken schon auf 85 Lebensjahre zurück. Übrigens wächst die Zahl der Mitglieder über 60 mit jedem Jahr: 2013 sind es schon 45, 2012 waren es 22.

 

17.06.2013

Was muss man bei der Behandlungsdokumentation nach Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes beachten?

 

Frage der Woche

 

Durch das Patientenrechtegesetz wurde u. a. in das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ein Paragraph 630 f eingefügt, in dem die Anforderungen an die Behandlungsdokumentation konkret geregelt sind. Diese ausdrückliche Gesetzesregelung zur Dokumentation der Behandlung fasst alle die Pflichten zusammen, die auch bisher schon, beispielsweise durch die Rechtsprechung, für das Erstellen und Führen einer Behandlungsdokumentation galten.

 

 

10.06.2013

Ist wieder eine Diskussionsveranstaltung mit Kandidaten aus Sachsen-Anhalt für den nächsten Deutschen Bundestag geplant?

 

Frage der Woche

 

Ja, und zwar für Mittwoch, den 28. August 2013. Zu dem Forum, das ab 17 Uhr im Verwaltungsgebäude der KZV (Dr.-Eisenbart-Ring 1) stattfindet, sind alle interessierten Zahnärzte des Landes herzlich eingeladen. Es liegen bereits von allen im Bundestag vertretenen Parteien (außer CSU) Zusagen von Politikern vor.

 

 

23.05.2013

Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde über die Nichtanhebung des GOZ-Punktwertes nicht angenommen. Was nun?

 

Frage der Woche

 

Es ist sicher bedauerlich, dass sich die Richter der Forderung der Zahnärzte nach einer Anpassung des Punktwertes, der sei 1988 besteht und nicht einmal einen Inflationsausgleich erfahren hat, nicht angenommen haben. Aber sehr überraschend kam das nicht, so dass sich Enttäuschung oder gar Ratlosigkeit selbst bei den Klägern in engen Grenzen halten dürften. Zwei Rechtsgutachten von renommierten Wissenschaftlern waren im Vorfeld zu gegensätzlichen Einschätzungen der Aussichten einer Verfassungsbeschwerde gekommen, so dass man zwar auf Erfolg hoffen konnte, die Ablehnung von vornherein aber auch einplanen musste.

23.05.2013

Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde über die Nichtanhebung des GOZ-Punktwertes nicht angenommen. Was nun? 

 

Frage der Woche

 

Es ist sicher bedauerlich, dass sich die Richter der Forderung der Zahnärzte nach einer Anpassung des Punktwertes, der sei 1988 besteht und nicht einmal einen Inflationsausgleich erfahren hat, nicht angenommen haben. Aber sehr überraschend kam das nicht, so dass sich Enttäuschung oder gar Ratlosigkeit selbst bei den Klägern in engen Grenzen halten dürften. Zwei Rechtsgutachten von renommierten Wissenschaftlern waren im Vorfeld zu gegensätzlichen Einschätzungen der Aussichten einer Verfassungsbeschwerde gekommen, so dass man zwar auf Erfolg hoffen konnte, die Ablehnung von vornherein aber auch einplanen musste.

 

16.05.2013

Darf ein Zahnarzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen?

 

Frage der Woche

Ja. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung) ist der allgemein anerkannte Nachweis darüber, dass der Arbeitnehmer aufgrund einer Erkrankung arbeitsunfähig ist. Wenn sie in der Zahnarztpraxis auch nicht den Stellenwert besitzt wie in der ärztlichen Praxis, so muss der Zahnarzt dennoch wissen, wie er bei einer „Krankschreibung“ vorzugehen hat.

 

06.05.2013

Haben ZÄK und KZV eigentlich auf die beabsichtigte Schließung der medizinischen Fakultät in Halle reagiert?

 

Frage der Woche

 

Selbstverständlich, und zwar bereits am 29. April 2013 und gemeinsam mit dem FVDZ-Landesverband und dem Berufsverband der Kieferorthopäden in Sachsen-Anhalt. Es wurden eine gemeinsame Erklärung und eine Pressemitteilung veröffentlicht. Darin kritisieren die vier Berufsvertretungen die publik gewordenen Pläne der Landesregierung und verweisen auf die bedeutende Rolle, die die Universitätszahnklinik in Halle für die Sicherung der zahnmedizinischen Versorgung der Bevölkerung des Landes hat.

 

15.04.2013

ZÄK und KZV haben an alle Pflegeheime des Landes geschrieben; warum?

 

Frage der Woche

Aus Anlass der Zahnpflege-Beratungswoche, die vom 15. bis 19. April 2013 unter dem Motto steht: „Zahnfit im Alter – gewusst, wie!“ haben tatsächlich Ende März/Anfang April 2013 alle Heimleitungen Post von der Berufsvertretung der Zahnärzteschaft bekommen. In dem vom Kammerpräsidenten Dr. Frank Dreihaupt und vom KZV-Vorsitzenden Dipl.-Stomat. Dieter Hanisch unterzeichneten Brief wird auf die Bedeutung der Zahn- und Mundgesundheit gerade bei alten, chronisch kranken Patienten und auf die bei vielen Heimbewohnern vorhandenen Defizite in der Zahn- und Mundhygiene hingewiesen.

 

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