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Curricula

 

Curriculum Implantologie

(120 Punkte ins­ge­samt + Zu­satz­punk­te)

Baustein 1
Einführung in die zahnärztliche Implantologie
Entwicklung der zahnärztlichen Implantologie

  • Implantatsysteme in Deutschland
  • Technische Möglichkeiten und systemspezifische Besonderheiten
  • Gibt es das beste Implantatsystem?
  • Umgang mit „No-name-Implantaten“
  • Einstieg in die zahnärztliche Implantologie in der Praxis (Voraussetzungen räumlicher, personeller und materieller Art, erforderliche Qualifikation)
  • Aufklärungs- und Dokumentationspflichten, forensische Probleme
  • Kooperation zahnärztliche Praxis-Operateur-Zahntechnik
  • Was kosten zahnärztliche Implantate?

Baustein 2
Anatomische Grundlagen der zahnärztlichen Implantologie

  • Röntgenologische und klinische Operationsplanung
  • Welche Rolle spielt die dritte Dimension bei Planung und Durchführung?
  • Grundlagen des chirurgischen Vorgehens am Knochen (Schnittführungen, Schablonentechnik, Knochenbearbeitung, Implantatinsertion, Nahttechniken, provisorische Versorgungen, Implantateröffnungen)
  • Demonstration typischer Implantatinsertionen
  • Praktische Übungen am anatomischen Präparat

Baustein 3
Das prothetisch-implantologische Gesamtkonzept

 

  • Indikation und Planung aus prothetischer Sicht
  • Grundlagen prothetischer Maßnahmen
  • Wieviel zahnärztliche Implantate braucht der Patient?
  • Präimplantologische Diagnostik und vorbereitende Maßnahmen
  • Hygienische Anforderungen an implantatgetragenen Zahnersatz
  • Systematisches prothetisches Vorgehen (Abformverfahren, Registrierungen, Relati-onsbestimmung, Artikulatortechnik, Okklusionskonzepte, Abutmentkonstruktionen, Auswahl implantat-prothetischer Hilfsteile, zahntechnisches Vorgehen, Werkstoffe, Statik der Implantatprothetik)
  • Kooperation mit Zahntechnik und Operateur
  • CAD-CAM-Verfahren in der Implantatprothetik
  • Ästhetik der implantologisch-prothetischen Versorgung
  • Temporäre prothetische Versorgung
  • Eingliederung bzw. Befestigung der Suprastruktur

 

Baustein 4

Indikationsbezogene Planungs- und Behandlungskonzepte in der zahnärztlichen Implantologie und deren Umsetzung

 

  • Vom Einzelzahnersatz bis zur implantologischen Versorgung des zahnlosen Kiefers
  • Weichteilmanagement, mukogingivale Chirurgie, Membrantechniken
  • Demonstration typischer Vorgehensweisen
  • Praktische Übungen am anatomischen Präparat

Baustein 5
Augmentationen im Rahmen implantat-prothetischer Versorgungen

  • Alloplastische Materialien und deren Einsatz bei zahnärztlich-implantologischen Maßnahmen
  • Chirurgische Techniken: Knochentransplantation, vertikale und laterale Augmentation, Bone-spreading, Bone-splitting, Sinus-Lift-Operation
  • Grenzen der Implantologie in der zahnärztlichen Praxis
  • Praktische Übungen am anatomischen Modell

 

Zahnärztlich-implantologische Maßnahmen im kompromittierten Weichgewebe und Kiefer-knochen (Osteoporose, Osteonekrosen, Entzündungen, Knochenerkrankungen)

  • Besonderheiten des kompromittierten Knochens im Röntgenbild
  • Röntgenkontrollen bei zahnärztlichen Implantaten - wann und welche?
  • Antibiotikaeinsatz in der zahnärztlichen Implantologie
  • Chirurgische Aufgaben und Maßnahmen während der Einheilungszeit
  • Aspekte der zahnärztlichen Implantologie bei Parodontitispatienten
  • Implantatgestützte Rehabilitationen bei kieferresezierten Patienten
  • Diagnostik und Therapie der Periimplantitis
  • Chirurgische Möglichkeiten bei Implantatverlusten - Nachimplantation
  • Absolute und relative Kontraindikationen für zahnärztliche Implantate
  • Individuelle Erfahrungen mit Implantaten
  • Modellvorstellung und Hands-on am Schweinepräparat
  • Nahttechniken
  • Extraorale Implantate
  • Diskussion als Lernerfolgskontrolle

Baustein 7
Das Leben mit dem zahnärztlichen Implantat

  • Betreuung von Patienten mit implantatgetragenem Zahnersatz in guten und in schlechten Zeiten
  • Instruktion, Hygiene, Recall, Periimplantitis
  • Postprothetische Komplikationen- Komplikationsmanagement
  • Reparaturmöglichkeiten an Suprastrukturen
  • Prothetische Möglichkeiten nach Implantatverlusten
  • Fortschreitende Gebissdestruktion und mögliche Versorgungskonzepte/strategische Pfeiler im prothetisch kompromittierten Gebiss
  • Prothetische Alternativen und differentialtherapeutische Maßnahmen zur Implantatbehandlung

Baustein 8
Abrechnungsseminar

  • Die korrekte Berechnung von implantologischen Leistungen aus der GOZ und GOÄ
  • Indikationsbeschreibungen und Qualitätsleitlinien
  • Notwendige Aufklärungen mit dazugehörigen Vereinbarungen
  • Implantologische Leistungen in der Übersicht
  • Spezielle Chirurgie aus der GOÄ im Rahmen von Implantationen
  • Augmentationen mit Knochenersatzmaterialien
  • Knochenblocktransplantate
  • Membrantechniken
  • Interner und externer Sinuslift
  • Neue Methoden im Bereich der Implantologie
  • Berechnungsbeispiele im Workshop-Charakter

Individuelle zahnärztliche prothetisch-implantologische Versorgungsplanung
aufbauend auf den Bausteinen 1-7.
Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, mittels eigener Patientenunterlagen (2 Patienten/Teilnehmer) prothetisch-implantologische Behandlungskonzepte zu entwickeln und einen konkreten Zeitplan für die orale Rehabilitation ihrer Patienten zu erstellen.
Planung und Behandlungsabläufe werden mit dem Referenten und in der Gruppe diskutiert.

 

 

Curriculum Parodontologie

(120 Punk­te insgesamt + 15 Zusatzpunkte)
Anmeldeformular für September 2018

Flyer

mehr Informationen zu den Inhalten und Einzelterminen

 

 

 

Wissenschaftliche Leitung: Priv.-Doz. Dr. Moritz Kebschull, Bonn

Modul 1

Grundlagen

  • Praxisrelevante Aspekte der Ätiologie
  • Pathogenese und Epidemiologie der Parodontitis
  • Risikofaktoren und ihre Beeinflussung
  • Parodontitis und Allgemeinerkrankungen
  • Diagnostik
  • Neue Klassifikation (World Workshop 2017) & Mundschleimhauterkrankungen
  • Prognosestellung unter Berücksichtigung restaurativer Aspekte
  • Dokumentation

Praktische Übungen

  • Demo/gemeinsame Übungen klinische Fotographie
  • Naht/Lappentechniken an der Aubergine
  • Übungen zur parodontalen Anatomie am Schweinekiefer

Datum:  07.09. & 08.09.2018

 

Modul 2

Anti-infektiöse Therapie, Parodontologisches Praxiskonzept

  • Biofilmmanagement: Häusliche und professionelle Mundhygiene
  • Restaurative und endodontologische Vorbehandlung
  • Schienungen
  • Instrumentierung manuell und maschinell
  • Pulverstrahltechnik
  • Lokale und systemische Antibiotika
  • Antiseptika
  • Full-mouth disinfection
  • Laser
  • photodynamische Therapie
  • Probiotika
  • Recallkonzepte
  • Management von Komplikationen

Praktische Übungen

  • Praktische Übung Kürettenschleifen
  • Piezo-elektrischer Ultraschall
  • Subgingivaler Einsatz von Pulverstrahlgeräten

Datum:  26.10. & 27.10.2018

 

Modul 3

Regenerative Parodontitistherapie - Möglichkeiten und Grenzen

  • Ursachen für Resttaschen nach anti-infektiöser Therapie
  • Parodontale Wundheilung
  • Entscheidungsfindung für/gegen Chirurgie
  • Lappentechniken
  • Mikrochirurgischer Accessflap
  • Prinzip Guided tissue regeneration
  • Schmelzmatrixproteine
  • Regenerationstechniken in Abhängigkeit von Defektkonfiguration
  • Fallselektion und optimierte Nachsorge

Praktische Übungen

  • Lappentechniken
  • Nahttechniken
  • Regenerative Eingriffe mit Membran oder Schmelzmatrixproteinen mit/ohne Füller bei verschiedenen Defekten am Schweinekiefer

Datum:  09.11. & 10.11.2018

 

Modul 4

Resektive & Präprothetische Chirurgie

  • Der apikal reponierte Lappen
  • Chirurgische Taschenelimination
  • Resektive Furkationstherapie
  • Präprothetische funktionelle oder ästhetische Kronenverlängerung
  • Vollappentechnik
  • Spaltlappentechnik
  • Vestibulumplastik
  • Freies Schleimhauttransplantat

Praktische Übungen                        

  • Apikaler Verschiebelappen am Schweinekiefer
  • Wurzelamputation/Prämolarisierung am Schweinekiefer

Datum:  18.01. & 19.01.2019

 

Modul 5

Ästhetik

  • Ästhetik beim parodontal kompromittierten Patienten
  • Ästhetische Frontzahnfüllungen
  • Schließen eines interdentalen Dreiecks
  • Rezessionsdeckungen/Gingivaverdickungen mittels koronalem Verschiebelappen oder Tunneltechnik
  • Autologes Bindegewebe und Alternativen

Praktische Übungen

  • Zahnverbreiterung/Verschluss schwarzes Dreieck mit Composite
  • Entanhme Entnahme Bindegewebstransplantat am Schweinekiefer
  • Tunneltechnik und koronaler Verschiebelappen

Datum:  01.03. & 02.03.2019

 

Modul 6

Restaurative Konzepte & Implantologie beim Parodontitispatienten

  • Restaurative Konzepte beim Parodontitispatienten
  • Besonderheiten der Implantologie beim Parodontitispatienten
  • Grundlagen der Implantologie
  • Management von Weich- und Hartgewebe

Praktische Übungen

  • Implantatinsertion am Plastikkiefer
  • Praktische Übungen zu Guided bone regeneration
  • Freilegungstechniken und Optimierung des Weichgewebes am Schweinekiefer

Datum:  22.03. & 23.03.2019

 

Modul 7

Biologische Komplikationen bei Implantaten

  • Prävention
  • Diagnostik und Therapie von Mukositis und Periimplantitis

Praktische Übungen

  • Praktische Übung Freies Schleimhauttransplantat, Guided bone regeneration und apikale Verschiebung/Implantatplastik am Schweinekiefer

Datum:  12.04. & 13.04.2019

 

Modul 8

Parodontologie im zahnärztlichen Behandlungskonzept

  • Einordnung des Gelernten in das zahnärztliche Behandlungskonzept
  • Entscheidungsfindung und synoptische Fallplanung
  • Management von Komplikationen, Mißerfolgen und Rezidivien
  • Kooperation mit KFO

Praktische Übungen

  • Repetitorium Naht- und Lappentechniken am Schweinekiefer
  • Gemeinsame Fallplanung an Fällen der Teilnehmer

Datum:  17.05. & 18.05.2019

 

Abschlussgespräch

Die Einzelheiten für das kollegiale Fachgespräch werden Ihnen im Modul 1 erläutert.

Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Prüfungskommission: PD Dr. Moritz Kebschull, Bonn; Dr. Lisa Hierse, Magdeburg

 

Zielgruppe : Zahnärzte

 

Referent /-in : Dr. Markus Bechtold, Köln
PD Dr. Stefan Fickl, Würzburg
Dr. Kai Fischer, Würzburg
PD Dr. Moritz Kebschull, Bonn
PD Dr. Dr. Markus Schlee, Forchheim
Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets, Hamburg
Prof. Dr. Patrick Schmidlin, Zürich

Kursgebühr : Kurspaket: 3.700,00 € ; Einzelgebühren pro Modul: 520,00 € (Fr., Sa.)
Veranstaltungsort : MagdeburgVeranstaltungstermine : Beginn: 07.09.2018 von 15.00 bis 19.00 Uhr
                                                            08.09.2018 von 09.00 bis 17.00 Uhr
(weitere Termine finden Sie in der Kursbeschreibung)Kurszeiten: Fr. 15.00-19.00 Uhr / Sa. 09.00-17.00 Uhr

 

 

Curriculum Kinder- und Jugendzahnheilkunde

(105 Punk­te insgesamt inkl. Ab­schluss­ge­spräch)

Anmeldeformular

Flyer

mehr Informationen zu den Inhalten und Einzelterminen

 

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Christian H. Splieth, Greifswald

 

Baustein 1

Tag 1: Grundlagen, Das Kind als zahnärztlicher Patient

  • Eröffnung des Curriculums
  • Grundzüge kindlicher Entwicklung: altersabhängige Voraussetzungen zahnmedizinischer Behandlung
  • Denken und angemessene Ansprache und Aufklärung
  • Kommunikation mit Kind und Eltern
  • Zahnmedizin, Sozialstatus, Gesundheitskompetenz
  • Dysfunktionale Erziehungsstile
  • Psychische Erkrankungen und Störungen (z.B. Lutschen, Behandlungsangst)
  • Techniken der Verhaltensmodifikation incl. Desensibilisierung
  • Abgrenzung zur Sedierung und Narkose, Forensik
  • Fallpräsentationen und Informationen zur Zertifizierung

Tag 2: Trauma, Endodontie,  und Prothetik im Kindes- und Jugendalter

  • Verletzungen der Zahnhartsubstanz, des Zahnhalteapparates und des Alveolarknochens
  • Recall und Spätfolgen
  • Nomenklatur, Epidemiologie und Prävention dentaler Traumata
  • Prinzipien der Erstversorgung inkl. Schienung
  • Replantation und Revaskularisation
  • Besonderheiten beim Trauma im Milchgebiss
  • Endodontische Maßnahmen im Milchgebiss
  • Endodontische Maßnahmen im jugendlich-bleibenden Gebiss
  • Stahlkrone und Kinderprothese
  • Hands-On: Stahlkrone und MZ Endo
  • Schriftliche Lernkontrolle  

Punkte: 14

Datum: 12.01. & 13.01.2018

Referent: Prof. Dr. Christian H. Splieth, Greifswald

 

Baustein 2

Tag 3: Verhaltensformung und Hypnose

  • Kinderzahnärztliches Behandlungskonzept
  • Zahnbehandlung bei Kindern spielend leicht
  • Techniken, Tipps und Tricks für die Verhaltenformung
  • Hypnotische Kommunikation bei Kindern
  • Lösung oder Kompromiss?: Kariesinaktivierung und Versorgung mit Stahlkronen in der „Hall-Technik“ 

Tag 4: Kieferorthopädie

  • Warum und wie viel Kieferorthopädie bei Kindern?
  • Schädel- und Gebissentwicklung, Störungen
  • Eugnathie und Dysgnathie
  • Indikationen und Richtlinien zur KFO-Therapie
  • Prävention und Frühbehandlung
  • Kieferorthopädische Behandlungsgeräte
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Demonstration von Fallbeispielen
  • Schriftliche Lernkontrolle

Punkte: 14

Datum:  02.02. & 03.02.2018

Referenten: Dr. Julian Schmoeckel, Greifswald; Prof. Dr. Peter Proff, Regensburg

               

Baustein 3

Tag 5: Kariologie incl. Prävention

  • Epidemiologie der Karies
  • Karies- und Kariesrisikodiagnostik
  • Grundlagen der Kariesprävention
  • Altersgerechte Prophylaxekonzepte (inkl. Fluoridierungs- und Mundhygienemaßnahmen)
  • Ernährungslenkung

Tag 6: Füllungstherapie bei Kindern und Jugendlichen

  • Frühkindliche Karies
  • Fissurenversiegelung
  • Füllungstherapie im Milchgebiss
  • Strukturanomalien
  • Hands-On (Kariesdisagnostik, Frasaco Strip Krone)
  • Schriftliche Lernkontrolle

Punkte: 20

Datum: 16.03. & 17.03.2018

Referentin: Prof. Dr. Anahita Jablonski-Momeni, Marburg

                              

Baustein 4

Tag 7: Pädiatrie

  • Erkrankungen der Knochen und Gelenke
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Infektionskrankheiten
  • Hautkrankheiten
  • Syndrome
  • Symptome
  • Therapie

Tag 8: Chirurgie, Notfall und Erste Hilfe

  • Typische oralchirurgische Eingriffe beim Kind/Jugendlichen
  • Typische Notfälle beim Kind
  • Grundlagen Erste Hilfe
  • Reanimation und Besonderheiten beim Kind bzw. Jugendlichen

Punkte: 14

Datum: 27.04. & 28.04.2018

Referent: Prof. Dr. med. Klaus Mohnike, Magdeburg

        

Baustein 5

Tag 9:  Das besondere Kind und Lachgassedierung & Narkose

  • Grenzen von Hypnose und Verhaltensführung
  • Lachgassedierung in der Kinderzahnheilkunde
  • Indikationen zur Narkosebehandlung
  • Organisation und Struktur der Narkosebehandlung

           

 Tag 10: Praxisorganisation und Management

  • Praxis für Kinderzahnheilkunde
  • Struktur, Leistungen, Organisation
  • Diagnostik und Therapieplanung
  • typische klinische Fälle und Behandlungen
  • Abrechnung

 

 

Punkte: 14

Datum: 15.06. & 16.06.2018

Referentin: Rebecca Otto, Jena

 


 

Curriculum Ästhetische Zahnheilkunde

(96 Punk­te ins­ge­samt + Zu­satz­punk­te -
für die praktischen Übungen, Lernerfolgskontrollen o.ä.)


 


 

Die strukturierte, postgraduierte und am Ende durch eine Prüfung zertifizierte Fortbildung soll allen Teilnehmern/-innen eine solide Basis in allen Bereichen der dentalen Ästhetik vermitteln. An acht Wochenenden – wir führen insgesamt acht Module durch - zeigen Ihnen hochqualifizierte Referenten, bekannt aus Wissenschaft und Praxis, alles, was Sie im Rahmen der ästhetischen Zahnmedizin wissen müssen. Es ist gelungen, ausgewiesene Experten für Adhäsivtechnik, Composit- und Vollkeramikrestaurationen, Prothetik, CAD/CAM, bis hin zu parodontologischen und implantologischen Themengebieten als Referenten zu gewinnen. In allen Modulen werden neben den theoretischen Grundlagen auch praktische Übungen nicht zu kurz kommen. Ästhetik und die damit zusammenhängenden Teilgebiete sind aufgrund der gestiegenen Erwartungen und Anforderungen unserer Patienten aus einer zukunftsorientierten Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken.

 

Nach bestandener Abschlussprüfung, die nach dem achten Modul stattfinden wird, sind Sie berechtigt, den Tätigkeitsschwerpunkt „Ästhetische Zahnheilkunde“ zu führen. Daher kann das erfolgreiche Absolvieren des Curriculums Ihnen auch für Ihre zukünftige Tätigkeit neue Perspektiven eröffnen.

 

 

Punkte: 96 insgesamt + Zusatzpunkte

(für die praktischen Übungen, Lernerfolgskontrollen o.ä.)

 

Modul 1

Grundlagen in der ästhetischen Zahnmedizin

-   Definition der ästhetischen Zahnmedizin, Grundlagen, Befundaufnahme, Diagnostik

-   Grundlagen der Ästhetik im Gesichtsbereich

-   Ästhetische Aspekte und Analysen

-   Beziehung und Zusammenarbeit zwischen Patient – Zahnarzt – Zahntechniker

-   Farbbestimmung

-   Anwendung unterschiedlicher Regeln in der ästhetischen Zahnmedizin

-   Frontzahnästhetik

-   Einführung in die dentale Fotographie

-   Erste Einführung in die Frontzahnästethik mittels vorgefertigter Kompositveneers

Praktische Übungen:

-   Dentale Fotografie

-   Restauration von Frontzähnen mit vorgefertigten Kompositveneers.

 

 

Modul 2

Noninvasive und minimalinvasive ästhetische Maßnahmen im Frontzahngebiet

Umsetzung ästhetischer Gesichtspunkte bei der direkten Restauration

-   Grundlagen der Ästhetik

-   Ästhetik als sinnliches Erfassen und Darstellen

-   Ästhetische Restauration mit Integration in das Gesamterscheinungsbild des Patienten

-   Wahrnehmung von Zahnfarben

-   Farbräume und deren Umsetzung in der Zahnmedizin

-   Bestimmung von Zahnfarben (Farbring, Farbmessgerät)

-   Korrektur der Zahnfarbe und direkte Restauration

-   Korrektur der Zahnfarbe

-   Adhäsive Verbundtechnik

-   Schichttechnik

-   Hinterschalentechnik

-   Fallbeispiele mit einem ästhetisch ausgerichteten Mehrschicht-Kompositsystem

Praktische Übungen

-   Farbbestimmung

-   Restauration von Frontzähnen mit einem Mehrschicht-Kompositsystem

 

 

Modul 3

Noninvasive und minimalinvasive ästhetische Maßnahmen im Seitenzahngebiet

Mit direkten Kompositen können heutzutage im Seitenzahnbereich sehr dauerhafte Versorgungen (incl. Höckerersatz) angefertigt werden, die in vielen Fällen mit Einlagefüllungen konkurrieren. Neben der Schonung der Hart- und Weichgewebe im Vergleich zu indirekten Verfahren (Inlays, Teilkronen, Kronen) kann die Restauration in einem Termin ohne Abformung und Provisorium bei reduziertem Kostenaufwand erstellt werden.

Der Kurs vermittelt durch zahlreiche ausführliche klinische Step-by-Step-Falldokumentationen und Live-Demonstrationen praxistaugliche Strategien und Konzepte für den Einsatz von Kompositen im Seitenzahnbereich.

 

Grundlagen und Planung

-   Materialübersicht Komposite und deren Indikationen

-   Fehlervermeidung in der Adhäsivtechnik

-   Praxiswissen zur Lichtpolymerisation

 

Seitenzahnrestaurationen

-   Defektorientierte Präparation

-   Kofferdamtechnik

-   Unterfüllung: heute noch nötig?

-   Übersicht Matrizensysteme

-   Tipps zum Approximalkontakt

-   Instrumente zur effektiven Kompositmodellation

-   Schichttechniken für einen guten Randschluss

-   Natürliche Farb- und Lichteffekte durch Schichttechniken mit Kompositmassen

     verschiedener Transluzenz

-   Naturgetreue Modellation der okklusalen Anatomie

-   Höckerersatz mit Kompositen

-   Individuelle Charakterisierungen mit Effektfarben (z.B. Fissurenverfärbungen)

-   Ausarbeiten und Polieren leicht gemacht

-   Minimal-invasive Präparations- und Füllungstechniken

-   Was taugen "Bulk-Fill"-Komposite und die "Fast-Track"-Technik?

-   Klinische Beispiele (Step-by-Step)

 

Grenzgebiete und ergänzende Techniken

-   Indikationsabgrenzung zu Inlays / Onlays

-   Kompositfüllungen bei stark zerstörten Zähnen

-   Bisshebung mit direkten Kompositen

-   Reparatur von Füllungen, Kronenrändern und Verblendungen

-   Klinische Beispiele (Step-by-Step)

 

Probleme, klinische Lebensdauer, Ausblick

-   Fehlerquellen

-   Postoperative Sensibilitäten: Gründe, effiziente Vermeidung, Therapie

-   Vermeidung sichtbarer Füllungsränder

-   Klinische Langzeitresultate

-   Zukünftige Entwicklungen

 

Ausführliche Live-Demonstrationen des Referenten vermitteln wichtige Tipps und Tricks.

 

Praktische Übungen:

  • Große Klasse-II-Restauration in sequentieller Höckeraufbautechnik mit Charakterisierungen
  • Mittelgroße Klasse-II-Restauration in horizontaler Schichttechnik
  • Große Klasse-II-Restauration in Bulk-Fill-Technik

Geübt werden dabei funktionelle Matrizentechniken, eine systematische Ausarbeitung, die Gestaltung einer korrekten Oberflächentextur und eine effektive Politur der Restaurationen

 

 

Modul 5

Bleichen von Zähnen, Bleichen avitaler Zähne, CAD/CAM-Technologie in der ästhetischen Zahnmedizin

Bleichen

Das Modul vermittelt im ersten Teil die klinisch relevanten Kenntnisse zur Ätiologie und Therapie der verschiedenen Zahnverfärbungen. Der zweite Abschnitt ist praxisorientiert und schildert eindrucksvoll und rationell die Behandlungsabläufe und aktuelle Produkte für das Bleichen von vitalen und avitalen Zähnen. Zudem werden häufig gestellte Prophylaxefragen zu den Indikationen von Zahnpasten und Weißmacherzahnpasten erörtert.

 

Viele Patienten haben den Wunsch nach weißeren Zahnreihen. Die Behandlung zur Zahnaufhellung liegt im Trend der modernen Zahnheilkunde. Aus ästhetisch-kosmetischer Sicht stellen verfärbte (Einzel-) Zähne bei vielen Patienten eine Beeinträchtigung dar. Basierend auf den Grundlagen zu den verschiedenen Zahnverfärbungen werden die Ansätze zur Therapie extrinsischer bzw. intrinsischer Verfärbungen vorgestellt.

Neben der Darstellung der Wirkungsweise von sogenannten Weißmacherpasten liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung auf der detaillierten Beschreibung der verschiedenen auf dem Markt vorhandenen Materialien und deren Indikation sowie dem schrittweisem Vorgehen bei den Bleichverfahren für vitale und avitale Zähne.

An zahlreichen Fallbeispielen werden die Möglichkeiten und Grenzen der externen (Schienenbleichung, „in-office-bleaching“, „power bleaching“) und internen Bleichverfahren („walking-bleach“-Technik) aufgezeigt.

 

CAD /CAM CEREC

CEREC schafft die Voraussetzung,  hochwertige Keramik-Inlays chairside in einer Sitzung ohne Abformungen und ohne Provisorien anzufertigen. Die CEREC-Technologie ist klinisch erprobt und bewährt. Sie stellt eine echte Alternative zu laborgefertigten Restaurationen dar. Erleichtert wird das Arbeiten mit CEREC durch die Software 4.2 zur dreidimensionalen Konstruktion der Versorgungen.

Im Modul werden Einsteiger in die Grundlagen des Systems eingeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei umfangreiche praktische Übungen: Learning by doing ist das Motto!

 

Wichtig für das erfolgreiche Arbeiten mit CEREC sind jedoch nicht nur der sichere Umgang mit der Software sondern auch die Rahmenbedingungen, also Präparation, Kofferdamapplikation und Adhäsivtechnik. Wesentlicher Aspekt des Kurses sind daher die praktischen Übungen rund um CEREC, um das klinische Vorgehen von der Präparation über den optischen Abdruck und die adhäsive Insertion bis hin zur Politur systematisch zu vermitteln.

 

Ergänzt werden die vielfältigen praktischen Übungen durch Fallbeispiele und eine Übersicht über die aktuelle Literatur. Dabei werden neben klinischen Langzeitdaten Indikationen und Kontraindikationen aufgezeigt sowie Hintergründe der adhäsiven Insertion von Keramikinlays erläutert, um den Teilnehmern eine sichere Anwendung des Systems im Praxisalltag zu ermöglichen.

 

Modul 5

Plastisch-ästhetische Parodontalchirurgie – die rote Ästhetik

Grundlagen der Parodontologie, Fakten

Teil 1:

-   plastische Parodontaltherapie

-   Parodontaler Leitfaden zur Therapie einfacher und komplexer Parodontalerkrankungen

-   Definition Reparation und Regeneration, Defekteinteilung und Therapiemöglichkeiten

-   Entscheidungsbäume und therapeutische Konsequenzen, Illustration an Fallbeispielen

-   Entscheidungskriterien: Regeneration oder Extraktion, was ist realistisch machbar?

Hands On Training: Regeneration zum Erhalt der Zähne

-   GTR am Schweinekiefer, Schnittführung, Nahttechnik, Do´s and Dont´s

Demo:

-   Systematische Parodontaltherapie von A-Z an Patientenbeispielen, ein Rezept zum

    Nachkochen

 

Teil 2:

-   Weichgewebemanagement um Zähne und Implantate – stabile Verhältnisse für dauerhaften

     Langzeiterfolg

-   Chirurgische Techniken für stabile gingivale Verhältnisse

-   Restaurative Maßnahmen zur Schaffung von hygienefähigen Restaurationen

Evtl. Hands On Training: Schaffung keratinisierter Gingiva um Zähne und Implantate

-   Weichgewebe OP am Schweinekiefer, Schnittführung, Nahttechnik, Do´s and Dont´s

Demo:

-   Planung und restaurative Umsetzung an Patientenbeispielen

 


Modul 6

Ästhetische Aspekte in der Implantologie und Implantatprothetik

Indikationen und Themen

Teil 1:

  • Backward-Planning und Implantatkonzepte im teilbezahnten wie zahnlosen Kiefer
  • Einzelzahn - und Brückenversorgung auf Implantaten:

Im Front - und Seitenzahngebiet mit dem jeweiligen, an die Bedürfnisse angepassten prothetischen Weichgewebsmanagement (Emergenzprofilgestaltung mit Prototypkronen; individuelle Abformung der Weichgewebe; einfaches wie komplexes Vorgehen step by step)

  • Große Brückenversorgungen auf Implantaten:

Passivierte Passung, Materialwahl und Indikation, Repraturfähigkeit, Pflege

  • Zementierung vs. Verschraubung: Biologische und funktionelle Konzepte mit entsprechender Abutmentgestaltung
  • Materialwahl: Metall vs. Zirkon und die Integration von Lithiumdisilikat, das Ende von keramischen Chipping
  • Implantat - Abutmentverbindung: Butt Joint vs. Konus
  • Herausnehmbare Prothetik auf Implantaten: Konus vs. Steg vs. Lokatoren oder was wann, wo und wie
  • Komplikationen bzw. Misserfolge und wie diese vermieden bzw. in Ordnung gebracht werden können
  • Moderne Verfahrenstechnik CAD - CAM, was ist heute sinnvoll durchführbar?
  • Der parodontal vorgeschädigte Patient

 Teil 2:

  • Beurteilung und Planung von Frontzahnfällen, Smile - Analyse und Design in  Backwardsplanning manier
  • Chirurgisches Weichgewebsmanagement bei Implantation und Freilegung
  • Grundlagen und spezielle Techniken wie das Lappendesign (Hands on)
  • Sofortimplantation (Hands on), verzögerte Sofortimplantation, Socket Preservation und Spätimplantation
  • 3 - dimensionale Implantatposition
  • Augmentationsmöglichkeiten (Knochenchips, Blöcke, Spreizung) und Materialien
  • Einsatz von Eigenknochen, Ersatzmaterialien und Membranen
  • Rolllappen, freies Bindegewebs- und Schleimhauttransplantat, Schwenklappen, Vestibulumplastik
  • Nahttechniken (Hands on)
  • Einzelzahn - und Brückenversorgung auf Implantaten:

Im Front - und Seitenzahn Gebiet mit dem jeweiligen, an die Bedürfnisse

  • angepassten prothetischem Weichgewebsmanagement (Emergenzprofilgestaltung mit Prototypkronen, individuelle Abformung der Weichgewebe, Materialwahl)

 

Modul 7

Die Ästhetik in der herausnehmbaren Prothetik

-          Ästhetik und herausnehmbarer Zahnersatz – ein Widerspruch in sich?

-          Klinische Indikationen für herausnehmbaren Zahn-getragenen Zahnersatz

-          Klinische Indikationen für herausnehmbaren Implantat-getragenen Zahnersatz

-          Moderne Werkstoffe für herausnehmbaren und ästhetisch anspruchsvollen Zahnersatz

-          Einfluss der vertikalen Kieferrelation auf ästhetische und funktionelle Parameter

-          Konzepte zur Versorgung zahnloser Kiefer mit und ohne Implantaten

-          Herausnehmbarer Zahnersatz bei parodontal kompromittierten Zähnen

-          Okklusionskonzepte

-          Nachsorgestrategien

-       Klinische Bewährung von herausnehmbarem Zahnersatz und Verankerungselementen auf         

           Zähnen und Implantaten – eine Literaturübersicht

-          Herstellung von ästhetischen und funktionellen Prothesen „step by step“

o   Befund und Diagnose

o   Planung Verankerungsprinzip

o   Präparation von Pfeilerzähnen

o   Provisorische Versorgung

o   Abformung (Zähne und Implantate)

o   Kieferrelationsbestimmung

o   Wachseinprobe

o   Fertigstellung

-          Fallpräsentationen

-          Möglichkeit zur gemeinsamen Besprechung von Fällen der Teilnehmer

           

Modul 8

Freitag: Qualitätsorientierte Vergütung und die Vereinbarkeit von Abrechnung, Berechnung und Zuzahlung

GKV-Versicherte beanspruchen neben den „Grundversorgungen" viele außervertragliche Leistungen - meist aus ästhetischen Gründen. Jedoch stimmen Patienten einer „Zuzahlung“ meist nur dann zu, wenn Sie Ihre Ansprüche im Rahmen der GKV nicht aufgeben müssen. Diese Tatsache stellt für den Zahnarzt eine alltägliche Herausforderung dar.

Damit leistungsgerechte Honorare gesetzeskonform und rechtssicher durchgesetzt werden können, sind beste Kenntnisse des Leistungs- und Abrechnungsgeschehens in der eigenen Praxis und eine individuelle betriebswirtschaftliche Kalkulation der Behandlungsleistungen unabdingbar, denn eine moderne, qualitätsorientierte Zahnheilkunde steht und fällt mit einem erfolgreichen Honorar-Management.


 

Curriculum Allgemeine Zahn-, Mund- und Kie­fer­heil­kun­de

(118 Punk­te insgesamt)

 

 

Wo­chen­end­kurs Prothe­tik

The­ma 1

- In­di­ka­ti­on, Pla­nungs­grund­la­gen und kli­ni­sche Me­tho­dik für fest­sit­zen­den Zahn­er­satz
  mit Kro­nen und Brü­cken

 

The­ma 2

- In­di­ka­ti­on, Pla­nungs­grund­la­gen und kli­ni­sche Me­tho­den für he­raus­nehm­ba­ren
  Zahn­er­satz mit Teil­pro­the­sen und kom­bi­nier­tem Zahn­er­satz ein­schließ­lich der
  Kon­zep­te zur Ver­sorgung zahn­lo­ser Pa­ti­en­ten

  Hin­weis: es bes­teht die Mög­lich­keit an­hand mit­ge­brach­ter Stu­di­en­mo­del­le
  al­ter­na­ti­ve Pla­nungskon­zep­te zu dis­ku­tie­ren

 

The­ma 3

- In­di­ka­ti­on, Pla­nungs­grund­la­gen und kli­ni­sche Me­tho­dik für fest­sit­zen­den und
  he­raus­nehm­ba­ren Zahn­er­satz auf Im­plan­ta­ten

 
Wo­chen­end­kurs Kon­ser­vie­ren­de Zahn­heil­kun­de, End­odon­to­lo­gie

The­ma 1
- Rest­au­ra­ti­ve Zahn­er­hal­tungs­kun­de

- Ka­ries­di­ag­nostik, Be­fund

- Fül­lungs­ma­te­ri­a­li­en, Dentin­haft­ver­mitt­ler­sys­te­me

- Fül­lungs­the­ra­pie - Di­rek­te Rest­au­ra­ti­o­nen

- Fül­lungs­the­ra­pie - In­di­rek­te Rest­au­ra­ti­o­nen - In­lays, Teil­kro­nen

 

The­ma 2
- End­odon­tie

- Ana­to­mie, Pa­tho­lo­gie des End­odonts

- Vor­be­rei­tung, Tre­pa­na­ti­on, Kof­fer­dam

- Des­in­fek­ti­on des Ka­nal­sys­tems, Me­di­ka­men­te, Spü­lun­gen

- Auf­be­rei­tungs­tech­ni­ken, ma­nu­ell-ma­schi­nell

- Ab­füll­tech­ni­ken

 
Wo­chen­end­kurs Par­odon­to­lo­gie und Kin­der­zahn­heil­kun­de

The­ma 3
- Par­odon­to­lo­gie

- Klas­si­fi­ka­ti­on der Er­kran­kun­gen des Par­odonts

- Äti­o­lo­gie par­odon­ta­ler Er­kran­kun­gen

- An­ti­in­fek­ti­ö­se me­di­ka­men­tö­se The­ra­pie

- Ge­schlos­se­ne und of­fe­ne Ver­fah­ren zur Be­ar­bei­tung der in­fi­zier­ten Wur­zel­ober­flä­che

- Re­sek­ti­ve Ver­fah­ren (He­mi­sek­ti­on, Wur­zel­am­pu­ta­ti­on)

- Mu­ko­gin­gi­val­chir­ur­gie (Re­zes­si­ons­de­ckung, mu­ko­gin­gi­va­le Ab­er­ra­ti­o­nen)

 

The­ma 4
- Prä­ven­ti­ve Kin­der­zahn­heil­kun­de

- Ver­brei­tung und Äti­o­pa­tho­ge­ne­se der Ka­ries, Dia­gnostik des in­di­vi­du­el­len Ka­ries­ri­si­kos

- Be­son­der­hei­ten des Kin­des als Pa­ti­ent in der Zahn­arzt­pra­xis

- Ear­ly child­hood ca­ries als Son­der­form der Ka­ries im Milch­ge­biss

- Fül­lungs­the­ra­pie im Milch­ge­biss, Lü­cken­hal­ter

- End­odon­tie im Milch­ge­biss

- Traum­ato­lo­gie im Milch­ge­biss

 

Wo­chen­end­kurs Zahn­ärzt­li­che Chi­rur­gie

The­ma 1

- In­di­ka­ti­on und Pla­nung chir­ur­gi­scher Ein­grif­fe in der zahn­ärzt­li­chen Pra­xis

- Grund­la­gen der Ope­ra­ti­onstech­nik und der Wund­ver­sor­gung

- Chir­ur­gi­sche Zahn­er­hal­tung

- Zys­tenope­ra­ti­o­nen

- Weich­tei­lein­grif­fe

- Schnitt­füh­run­gen, Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken   

- Ma­na­ge­ment in­tra- und post­ope­ra­ti­ver Kom­pli­ka­ti­o­nen

- Zahn­ärzt­lich-chir­ur­gi­sche Be­hand­lung bei Pa­ti­en­ten mit Ge­rin­nungsstö­run­gen

- Mund­schleim­hau­ter­kran­kun­gen

- Be­deu­tung der zahn­ärzt­li­chen Pra­xis bei der Früh­er­ken­nung von oro­fa­zi­a­len Mal­ig­no­men
- Dia­gnostik und The­ra­pie bei den­to­ge­nen In­fek­ti­o­nen

 

The­ma 2

- Phar­ma­ko­lo­gi­sche Grund­la­gen und kli­ni­sche An­wen­dung von Anal­ge­ti­ka und von

- An­ti­bi­o­ti­ka in der Zahn­heil­kun­de

- Pro­phy­la­xe in der zahn­ärzt­li­chen Pra­xis ge­gen He­pa­ti­tis und HIV

- Im­plan­to­lo­gie:

  - Ein­füh­rung, Werks­tof­fe, di­ver­se ak­tu­el­le Sys­te­me

  - Grund­la­gen der Os­seoin­tegra­ti­on

  - Präo­pe­ra­ti­ve Dia­gnostik, In­di­ka­ti­on und Pla­nung

  - Grund­sät­ze des ope­ra­ti­ven Vor­ge­hens

  - Das un­zu­rei­chen­de Kno­chen­an­ge­bot (Mem­bran­tech­ni­ken, Si­nuslift)

  - Kom­pli­ka­ti­o­nen und Miss­er­fol­ge

  - Im­plan­ta­te bei De­fek­ten im Kie­fer-Ge­sichts­be­reich

 
Wochenendkurs Den­to­al­ve­ol­ä­re Traum­ato­lo­gie

- No­men­kla­tur-Sy­nop­sis, Dia­gnostik, Erst­maß­nah­men, Im­mo­bi­li­sa­ti­ons­ver­fah­ren,
- Um­gang mit der Zahn­ret­tungs­box

 

 

Zahn­ärzt­li­che Rönt­ge­no­lo­gie:

- In­tra­o­ra­le Auf­nah­men, In­di­ka­ti­ons­be­rei­che, Pro­jek­ti­ons­be­din­gun­gen,

- Pan­ora­ma­schicht­auf­nah­me­ver­fah­ren, Grund­la­gen, Pro­jek­ti­o­nen, In­di­ka­ti­o­nen,

- Ein­stell­feh­ler

- Neue tech­ni­sche Ver­fah­ren im zahn­ärzt­li­chen Rönt­gen, Di­gi­ta­le Tech­nik

- Film­ver­ar­bei­tung in der Dun­kel­kam­mer

- Bild­ana­ly­se, Bild­in­ter­pre­ta­ti­on

- Neue Rönt­gen­ver­ord­nung

- Strah­len­schutz

 

 

Ta­ges­kurs Sams­tag

Not­fallse­mi­na­re für das Pra­xis­team (mit prak­ti­schen Übun­gen): Das bis­her an­ge­bo­te­ne Not­fallseminar für das Pra­xis­team wird Bestand­teil des Cur­ri­cu­lums; kann aber wei­ter­hin als Ein­zel­kurs gebucht wer­den.

 
Ta­ges­kurs Sams­tag

Kie­feror­tho­pä­die


I.   Kie­feror­tho­pä­di­scher Über­blick

     Be­hand­lungs­mög­lich­kei­ten

1. ak­ti­ve und funk­ti­o­nel­le Be­hand­lung

2. Mul­ti­band­be­hand­lung

3. kor­ti­ka­le Ver­an­ke­rungs­sys­te­me

 

II. Kie­feror­tho­pä­di­sche Dia­gnostik

1. Fo­to­di­ag­nostik (Pro­fil/en­face)

2. Fern­rönt­gen­sei­ten­bild (FRS)

3. Or­tho­pan­to­mo­gramm (OPG)

4. Hand­rönt­genauf­nah­me

5. KIG (Vor­stel­lung des Sche­mas und Bei­spie­le)

6. Kie­feror­tho­pä­di­sche Be­hand­lungs­in­di­ka­ti­o­nen und der Be­hand­lungs­plan

7. Selbstän­di­ge Ein­tei­lung nach KIG an­hand von Ab­bil­dun­gen ud/oder Mo­del­len

8. Der Be­hand­lungs­plan/Ver­län­ge­rungs­an­trag/Nach­an­trag etc.

9. ei­genstän­di­ge Erst­el­lung ei­nes Be­hand­lungs­pla­nes

10. Dis­kus­si­on über Be­hand­lungs­mög­lich­kei­ten (ger­ne ei­ge­ne Fäl­le)

11. Fall­dis­kus­si­o­nen be­han­del­ter Fäl­le

 

III. Prak­ti­scher Übungs­teil

1. Rönt­gen- und Fo­to­di­ag­nostik

    - schrift­li­che FRS Aus­wer­tung und Be­ur­tei­lung (ger­ne ei­ge­ne Fäl­le)

    - Aus­wer­tung der Pa­ti­en­ten­fo­tos und Be­ur­tei­lung

2. Vor­füh­rung der Dia­gnostik-Mo­dell­her­stel­lung

    - ei­genstän­di­ge Mo­dell­her­stel­lung (qua­li­tät­so­ri­en­tiert, drei­di­men­si­o­na­le

    - Zu­ord­nung von Mo­del­len, Trim­men, Vers­äu­bern)

 

Curriculum Hypnose

(90 Punk­te insgesamt)

 

 

Zie­le und In­hal­te des Z-Cur­ri­cu­lums der DGZH

 

Z1: Ein­füh­rung in die zahn­ärzt­li­che Hyp­no­se

Zie­le: Schaf­fung kon­struk­ti­ver Rah­men­be­din­gun­gen - Tran­cein­duk­ti­on bei ko­o­pe­ra­ti­ven Pa­ti­en­ten

In­hal­te: Ethi­sche Richt­li­ni­en, In­di­ka­ti­o­nen und Kon­train­di­ka­ti­o­nen - My­then über Hyp­no­se - Prob­le­me der Show­hyp­no­se - De­fi­ni­ti­o­nen von Hyp­no­se und Tran­ce - Sin­nes­mo­da­li­tä­ten (VAKO) - Trancephäno­me­ne - klas­si­sche In­duk­ti­o­nen (Fi­xa­ti­onstech­nik) -Erick­son'sche Tran­cein­duk­ti­o­nen - Selbsthypno­se - Kin­der­hyp­no­se - Anam­ne­se - Do­ku­men­ta­ti­on (Vi­deo­do­ku­men­ta­ti­on, Su­per­vi­si­on) - Integra­ti­on in den Pra­xis­ablauf - Aus­wahl ge­eig­ne­ter Pa­ti­en­ten


Z2: Grund­la­gen der zahn­ärzt­li­chen Hyp­no­se

Zie­le: Hyp­no­se ef­fek­tiv vor­be­rei­ten und pra­xis­nah ge­stal­ten

In­hal­te: Ge­schich­te der Hyp­no­se - Ak­ti­vie­rung und Nut­zung von na­tür­li­chen Ent­span­nungs­fä­hig­kei­ten (Pro­gres­si­ve Mus­kel­re­la­xa­ti­on, Au­to­ge­nes Trai­ning) - po­si­ti­ve und ne­ga­ti­ve Sprach­for­men - di­rek­te und in­di­rek­te For­men der Sug­ges­ti­on - See­ding - Com­pliance und Arzt- Pa­ti­ent- Be­zie­hung - Tranceer­leich­te­rer - Sug­ges­ti­bi­li­täts­tests und ihre Nut­zung - Tech­ni­ken der Tran­ce­ver­tie­fung (Fraktionie­rung u.a.) - Um­gang mit un­ge­plan­ten Re­ak­ti­o­nen - Er­ken­nen psy­chi­scher Stö­run­gen


Z3: Tran­ce und NLP I

Zie­le: Er­ler­nen von maß­ge­schnei­der­ten und in­di­vi­du­el­len Tran­cein­duk­ti­o­nen

In­hal­te: Sin­nes­spe­zi­fi­sche Ziel­ori­en­tie­rung in Be­zug auf Tran­cein­duk­ti­on- in­di­rek­te und konversatorische Tran­cein­duk­ti­o­nen, Pro­zeß­spra­che (Mil­ton-Mo­dell) - Ak­ti­vie­rung und Uti­li­sa­ti­on von Res­sour­cen der Pa­ti­en­ten (ein­fa­che An­ker­tech­ni­ken) - Wahr­neh­mungs­ge­nau­ig­keit als ak­ti­ves Feedback­sys­tem (ver­ba­le und vi­su­el­le Zu­gangs­hin­wei­se) - Fol­ge­run­gen für er­geb­ni­so­ri­en­tier­te trance­för­dern­de Strate­gi­en in der ei­ge­nen Pra­xis (Trans­fer), - In­stantre­fra­ming.

 

Z4: An­wen­dun­gen der zahn­ärzt­li­chen Hyp­no­se I

Zie­le: Um­gang mit Angst und Schmerz - schnel­le di­rek­te In­duk­ti­ons­for­men zur Anal­ge­sie

In­hal­te: Nut­zung von pa­ti­en­ten­spe­zi­fi­schen Stra­te­gi­en - Um­gang mit Angst­pa­ti­en­ten - Hyp­no­se zur Schmerz­re­duk­ti­on und Hyp­no­anal­ge­sie bei aku­tem Schmerz - Um­gang mit Wi­der­stand - Uti­li­sa­ti­on von Tran­ce­phä­no­me­nen (Am­ne­sie, Hy­per­mne­sie, Arm­le­vi­ta­ti­on, Hand­schuh­anäs­the­sie, posthypnoti­sche Sug­ges­ti­o­nen) - Be­hand­lung von nicht ko­o­pe­ra­ti­ven Kin­dern. Di­rek­te Induktionstech­ni­ken (Tur­bo­in­duk­ti­on, Fas­zi­na­ti­ons­me­tho­de u.a.)

Z5: An­wen­dun­gen der zahn­ärzt­li­chen Hyp­no­se II (NLP II)

Zie­le: Er­ler­nen ei­ner wirk­sa­men In­ter­ven­ti­ons­struk­tur zur Mo­di­fi­ka­ti­on von zahn­ärzt­lich re­le­van­ten Störun­gen und Ängs­ten

In­hal­te: Um­gang mit Wür­ge­reiz und Angst. Ideo­mo­to­ri­sche Sig­na­le in­stal­lie­ren und uti­li­sie­ren - Deuten und Um­deu­ten von Beschwer­den und stö­ren­den Ver­hal­tens­wei­sen - spon­ta­ne Tran­cen utilisie­ren und ver­tie­fen - Sub­mo­da­li­tä­ten- und Teil­ear­beit, „Schnel­le Pho­bie­tech­nik“

Z6: Anwen­dun­gen der zahn­ärzt­li­chen Hyp­no­se III

Zie­le: Kre­a­ti­ver Um­gang mit Prob­lem­pa­ti­en­ten.

In­hal­te: Kri­sen­in­ter­ven­ti­o­nen - Me­ta­phern und Sym­bo­le - In­ter­ven­ti­on bei Myo­arth­ro­pa­thie und chronischem Schmerz. - Um­gang mit psy­cho­so­ma­ti­schen Be­schwer­den im zahn­ärzt­li­chen Be­reich: z.B. Zun­gen­bren­nen, Pro­the­sen­un­ver­träg­lich­keit, Aphten, Her­pes – ent­spann­te Kieferrelationsbestim­mung - Fort­ge­schrit­te­ne Selbst­hyp­no­se



 

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