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Zahnrettungsboxen

 

Seit Anfang April 2017 werden wieder Zahnrettungsboxen in Sachsen-Anhalts Schulen verteilt.

Zahnrettungsboxen 2017

Erstmals geschieht dies in Kooperation mit dem Bildungs-ministerium des Landes Sachsen-Anhalt, so dass in diesem Jahr insgesamt rund 1.000 Grund- undSekundarschulen sowie Förderschulen im Bundesland von der Aktion profitieren. Der Start-schuss für die Verteilung im Norden Sachsen-Anhalts fiel symbolisch am 19.4.2017, in der Grundschule "Am Glacis" in Magdeburg. Anfang April gab es bereits einen Pressetermin in Halle (Saale).

Zahnrettungsboxen

 

Die Magdeburger Viertklässler Emil und Kim von der Grundschule "Am Glacis" freuten sich gemeinsam mit Schulleiterin Sylvia Stähr (hinten) über die von Jens Hennicke (TK-Landesvertretung, l.), Staatssekretärin Edwina Koch-Kupfer (Bildungsministerium) und Dr. Carsten Hünecke, Präsident der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt (r.), überreichte Zahnrettungsbox.

 

Die Zahnärztekammer stattet bereits seit 2003 alle Grundschulen in Sachsen-Anhalt mit einer Zahnrettungsbox aus. Seit 2008 erfolgt diese Aktion gemeinsam mit der Technikerkrankenkasse Sachsen-Anhalt.

 

Wann kommt die Box zum Einsatz?

 

Bei Sport, Spiel oder Rauferei kann es schnell zu Verletzungen kommen, bei denen die Zähne verletzt oder ausgeschlagen werden. Besonders betroffen sind Mädchen und Jungen zwischen neun und elf Jahren. Ein Sturz, eine Drängelei auf dem Pausenhof der Schule oder in der Turnhalle kann dazu führen, dass schnelle Hilfe für den Zahn notwendig ist. Die meisten Lehrer und Eltern wissen gar nicht, dass man einen ausgeschlagenen Zahn wieder einpflanzen kann, wenn man ihn sachgerecht behandelt.

 

Die Zahnrettungsbox dient der Aufbewahrung und dem Transport  von herausgeschlagenen Zähnen nach einem Unfall. Der ausgeschlagene Zahn bzw. ein Teil des Zahnes wird unbehandelt in das mit spezieller Nährflüssigkeit gefüllte Gläschen gelegt. Schnellstmöglich sollte dann der Zahnarzt aufgesucht werden. Die Heilungschancen für den Zahn und den Zahnhalteapparat sind sehr gut.


Durch breite Aufklärung und Information zur Zahnrettung bei Unfällen arbeiteten die Zahnärztekammer und die Technikerkrankenkasse regelmäßig zusammen. Die Vorhaltung derartiger Notfallsets erspart nicht nur Kummer und Leid, sondern spart auch Kosten für alle Beteiligten.

 
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