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ALTERN MIT BISS

 

Die Zahngesundheit hat einen wesentlichen Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand, unter anderem weil eine ausgewogene und ausreichende Ernährung eine Voraussetzung dafür ist, dass Unterernährung und Mangel an Vitaminen und Mineralien vermieden werden und diese ist nur mit einem funktionsfähigen Gebisszustand möglich.

 Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt

Und wer ein desolates Gebiss hat, kann nicht oder nur eingeschränkt mit anderen kommunizieren. Aber jeder Mensch, gleich welchen Alters, braucht für sein psychisches Gleichgewicht den Austausch mit anderen Menschen. Fehlt dieser, werden Vereinsamung und Depression gefördert. Wer depressiv und antriebslos ist, wird anfälliger gegenüber Erkrankungen. Tipps, wie sie Ihre Zähne auch im Alter gesund erhalten können und welche Risikofaktoren für ältere Patienten eine besondere Rolle spielen, zeigen wir Ihnen auf dieser Seite.

Foto: proDente e.V.

 

Zahnpflege für Pflegebedürftige jetzt auch in anschaulichen Videos

 

Das Problem Mundtrockenheit, spezielle Zahnbürsten mit einem rutschfesten dickerem Griff, die Aufnahme von Medikamenten, die Pflege von Zahnprothesen - das alles sind Themen, denen sich die Bundeszahnärztekammer gewidmet hat. Dadurch sind 12 tolle Videos entstanden, die informieren, wie man das Thema Mund- und Zahnpflege auch im Falle der Pflegebedürftigkeit und im Falle von körperlichen Einschränkungen bewältigen kann.

Hier geht es zu den Filmen: Zahnpflege für Pflegebedürftige

 

Hauskrankenpflege

In unserem dritten Newsletter erfahren Sie alles über die Möglichkeiten des zahnärztliches Hausbesuches

Newsletter Teil 3

 

Zahnpflege - aber richtig

 In unserem zweiten Newsletter finden Sie alle Information zur Zahnpflege und zu wichtigen Hilfmitteln, die Sie nutzen können.

Newsletter Teil 2

 

Zahnmedizinische Prophylaxe bei Senioren

 Hier finden Sie Ideen und Anregungen, wie Sie Ihre Zahn- und Mundgesundheit auch im Alter erhalten können.

Newsletter zum Thema Karies

 

Zahngesunde Ernährung im Alter

 

Senior mit EinkaufFoto und Artikel von der Inititative proDente

Trinken, trinken, trinken

Speichel hat eine wichtige Funktion, um Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten. Er unterstützt die Selbstreinigung der Zähne. Neben seiner antibakteriellen Wirkung neutralisiert er zahnschädigende Säuren und hilft Mineralverluste im Zahnschmelz auszugleichen. Damit besitzt er eine Reparaturfunktion. Mit zunehmendem Alter nimmt das Durstempfinden ab. Mundtrockenheit als Begleiterscheinung von bestimmten Krankheiten wie Morbus Parkinson, Herz-Kreislauf Erkrankungen oder Diabetes kann diesen Effekt verstärken. Oft verursachen auch Medikamente Mundtrocken- heit als Nebenwirkung. Um dies zu verhindern legt man am besten eine Tages-Trinkmenge von zwei Litern fest. Außerdem hilft es, regelmäßig Obst und Gemüsesorten mit hohem Wasseranteil zu essen.

 

Zucker meiden
Natürlich ist Zucker auch in jungen Jahren problematisch für die Zahngesundheit. Auf Grund der verminderten Speichelproduktion und einem Rückgang des Zahnfleisches sind die Zahnhälse aber besonders im Alter dem Angriff der Karies bildenden Bakterien ausgesetzt. Anders als die Zahn- kronen besitzen die Zahnhälse keinen schützenden Zahnschmelz. Karies kann sich daher schneller ausbreiten und die Zähne schädigen. Es ist ratsam, die Häufigkeit der Zuckerzufuhr zu verringern: Lieber ein Stück Torte zum Kaffee genießen, als über einen längeren Zeitraum eine Tafel Schoko-

lade zu verspeisen.


Kauen stärkt die Zähne
Mundgesundheitsprobleme wie Zahnverlust oder schlecht sitzender Zahnersatz führen dazu, dass ältere Menschen vermehrt zu weichen Speisen greifen. Kauen und Beißen ist aber wichtig, um Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten. Nahrungsmittel wie Weißbrot, zu weich gekochtes Gemüse oder Kompott bieten für zahnschädigende Bakterien eine ausgezeichnete Nahrungs- grundlage. Bei Kauproblemen sollte daher der erste Weg zum Zahnarzt führen. Hier können die Ursachen abgeklärt und in vielen Fällen beseitigt oder verbessert werden. Es empfiehlt sich zudem,
die Kauleistung durch das Kauen von rohem Gemüse oder Vollkornbrot zu „trainieren“.

 

Haben Sie Fragen? Die Zahnärztekammer berät Sie gern.

Folgende Dokumente stehen im Downloadbereich für die Patienten zur Verfügung.

 

Zahn- und Mundpflege bei Senioren und Menschen mit Behinderungen Tipps für pflegende Angehörige und Betreuer

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Zahnpflege bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung

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