Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt
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Zahnärzte / Berufsausübung
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Z-PMS – Qualität managen in jeder Zahnarztpraxis
Nicht nur im Vortrag zum Thema Qm während der Fortbildungstage in Wernigerode,
sondern auch an der werktäglich geschalteten Z-PMS-Telefonhotline wird deutlich,
dass Qm an Bedeutung gewinnt, je näher der Stichtag der gesetzlich geforderten
Einführung rückt.

Das Dauerthema Qualitätsmanagement ist oder wird für jede Zahnarztpraxis relevant.
Fest steht, dass ab dem 1. Januar 2011 ein Qm-System in der Praxis nachweisbar
sein muss. Der Weg dahin bleibt aber jedem Zahnarzt und seinem Team überlassen,
denn es gibt die freie Wahl unter all den angebotenen Qm-Systemen.

Dem nationalen Trend folgend entscheiden sich auch in Sachsen-Anhalt zahlreiche
Praxisinhaber für ein Qm-System, das speziell auf die Bedürfnisse einer Zahnarzt-
praxis zugeschnitten ist. Das von der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt favorisierte
Modell Z-PMS ist von Zahnärzten entwickelt, mittlerweile bundesweit etabliert und
die nutzerfreundliche Struktur des Systems trägt weiter zu dessen Verbreitung bei.

Z-PMS

Vorteile durch Qm in der Praxis?

Dass die Einführung eines Qm-Systems nicht ohne zeitlichen und personellen sowie
bei kommerziellen Anbietern auch mit finanziellem Aufwand zu bewerkstelligen ist,
leuchtet jedem Nutzer ein. Nicht ganz so klar ist Vielen jedoch, dass Qualitätsmana-
gement auch tatsächlich ganz reale Verbesserungen in den Praxisalltag bringen kann.

Studien belegen ganz klar die Vorteile von Qm in der Zahnarztpraxis und so nennen
Zahnärzte folgende Verbesserungen: kontrollierte Kosten, angenehme Arbeitsatmos-
phäre, höhere Patientenzufriedenheit, dokumentierte Prozesse und Ergebnisse. Die
Auseinandersetzung mit Qm lohnt also durchaus in mehr als einer Hinsicht. Doch
ist jedes System, das angeboten wird, für jede Praxis geeignet? Wo liegen die
Unterschiede, wenn es sie gibt?

Bausteine eines Qm-Systems

Grundsätzlich richten sich alle Systeme, die sich mit Qm beschäftigen, an der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses aus, welche die einzelnen Bausteine eines Qm-Systems aufzählt. Grundlage eines Qm-Systems ist die schriftliche Fixierung der eigenen Praxisphilosophie. Hier beschreibt man die Werte, Ziele, Aufgaben und die
Orientierung der Praxis und kann sich dabei an den Forderungen des Gemeinsamen
Bundesausschusses orientieren, wenn es darum geht, die Grundsätze der Praxis-
führung zu beschreiben.

Qm-Systeme liefern dem Nutzer die Möglichkeit, Arbeits- und Behandlungsprozesse
zu überprüfen und zu verbessern. Organisatorische Abläufe in der Praxis können
optimiert werden und für die Kommunikation sowohl im Team als auch mit den
Patienten finden sich Anregungen. Das Team selbst ist zentrales Element von Qm,
denn die Einführung, Umsetzung und Weiterentwicklung von Qm muss gemeinsam
erfolgen und nicht durch einen Einzelkämpfer.

Jedes Qm-System soll außerdem auch über das Notfall- und Fehlermanagement
informieren und den Nutzer durch Checklisten und ein selbst erstelltes Qm-Hand-
buch befähigen, sich selbst zu überprüfen und zu verbessern. Regelmäßige Team-
besprechungen, Weiterbildungen und fachliche Fortbildungen sind weitere Kern-
elemente jedes Systems.



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