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08.08.2017

Neuer ZahnRat klärt über harte Drogen auf

 Zahnrat 92

Die neueste Ausgabe der Patientenzeitschrift "ZahnRat" ist da. Thema des Heftes, das aus der Feder von Zahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Vereinigung Sachsen-Anhalt stammt, ist der zerstörerische Rausch – also die Wirkung harter Drogen auf die Mundgesundheit. Das kostenlose Heft wird in diesen Tagen an alle Zahnarztpraxen verschickt.

 

 

 

 

 

Dass zucker- und säurehaltige Lebensmittel schlecht für die Zähne sind, ist heutzutage allgemein bekannt. „Aber nur wenige wissen, wie zerstörerisch sich der Konsum illegaler Drogen wie Kokain, Crystal Meth, Heroin und selbst Cannabis auf die Mundgesundheit auswirken kann“, erklärt Dr. Carsten Hünecke, Präsident der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt. Das liege zum einen an der chemischen Wirkung von Drogen wie Crystal, die im Mund wie Batteriesäure wirken. Zum anderen bestimme die Droge mit zunehmender Abhängigkeit den ganzen Alltag Betroffener. „Wer stunden- oder tagelang im Rausch lebt und den Rest seiner Zeit mit der Beschaffung von Geld oder Drogen-Nachschub verbringt, für den spielen Körperhygiene und das regelmäßige Zähneputzen kaum noch eine Rolle – mit drastischen Folgen für das Gebiss“, ergänzt Dr. Jochen Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt. So können sich einerseits Karies und Parodontitis ausbreiten, andererseits wird die Entstehung von Mundhöhlenkrebs begünstigt.

 

Die Patientenzeitschrift „ZahnRat“ wird seit über 20 Jahren gemeinsam von den Landeszahnärztekammern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt herausgegeben. Die aktuelle Nummer 92 zum Thema Harte Drogen liegt ab sofort in den Wartezimmern der Zahnarztpraxen der Herausgeberländer aus. Alle Ausgaben finden Sie auch im Internet unter www.zahnrat.de.

 

 

 

 

 

 

 

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